Die Tage der Wahrheit im Ostliga-Wettskandal stehen an. Am Montag startet im Landesgericht Graz der Prozess. 15 Personen wurden angeklagt und ein Drahtzieher befindet sich auf der Flucht.
Die Fakten liegen auf dem Tisch, jetzt sind die Schöffen am Ball. Im Grazer Landesgericht für Strafsachen beginnt am Montag der Prozess gegen jene aktiven und ehemaligen Fußballer, die als Hauptprotagonisten im sogenannten Ostliga-Wettskandal gelten. Der Vorwurf: Im Zeitraum zwischen 24. März 2019 und 10. November 2021 sollen 19 Spiele (siehe Grafik) manipuliert worden sein.
Nicht nur die Regionalliga, auch ÖFB-Cup, Burgenland-Cup, Wiener Stadtliga und ein Freundschaftsspiel waren davon betroffen. Schadenssumme rund 200.000 Euro, bei 88.000 Euro handelte es sich um versuchten Betrug.
15 Personen sind angeklagt, 13 werden laut Staatsanwaltschaft vor Gericht erwartet. Marijan M. und Erdzan B. kommen direkt aus der U-Haft, Jozo M., einer der Drahtzieher, befindet sich auf der Flucht, ein weiterer Angeklagter erhob im Vorfeld Einspruch, der gerade behandelt wird.
Vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Erik Nauta sind fünf Verhandlungstage vorgesehen. „Aber vielleicht schaffen wir es bis Mittwoch“, so ein Justiz-Sprecher. Der Strafrahmen für die Haupttäter erstreckt sich bis zu fünf Jahren. Ein Ende der Causa ist aber nicht in Sicht - im Hintergrund laufen Ermittlungen im Bezug auf weitere Spiele . . .








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