Die Sorge um die Queen will nicht abreißen. Am Freitag ließ die britische Monarchin ausrichten, dass sie erneut einen wichtigen Termin absagen muss. In diesem Jahr will die 96-Jährige die Highland-Games im schottischen Braemar nahe ihrer Sommerresidenz Balmoral nicht besuchen - zum allerersten Mal in ihrer 70-jährigen Regentschaft.
Wie die britische „Daily Mail“ berichtete, wurde die Entscheidung, die Teilnahme an den Highland-Games abzusagen, wohl zum Wohle der Queen getroffen. Immer wieder kam es in den letzten Monaten aufgrund von Mobilitätsproblemen der Königin zu Absagen von Terminen. Vertreten lässt sich Elizabeth auch dieses Mal von ihrem Sohn Prinz Charles.
Queen besuchte Highland-Games jedes Jahr
Bei den Highland-Games stehen etwa Disziplinen wie Baumstammweitwurf im Kilt oder Tauziehen auf dem Programm, in denen die Schotten ihre Fähigkeiten messen. Auch Dudelsackmusik ist ein wichtiger Bestandteil dieser Traditions-Veranstaltung, bei der die 96-Jährige in den 70 Jahren ihrer Regentschaft stets auf der Ehrentribüne Platz genommen hatte.
Der Event gehört zum Standardprogramm ihres Schottland-Aufenthalts im Sommer, wenn sie traditionell von Ende Juli bis Mitte September auf Schloss Balmoral in den Highlands in der Sommerfrische weilt.
Neue Regierungsspitze muss nach Balmoral
Dass die Queen nun zum ersten Mal nicht nach Braemar nahe ihrer Sommerresidenz Balmoral reisen wird, schürt erneut die Sorge um den Gesundheitszustand des Oberhaupts der britischen Krone. Zuletzt wurde bekannt, dass Elizabeth II. auch den anstehenden Wechsel an der Regierungsspitze in der kommenden Woche von Balmoral aus begleiten wird.
Dass die Audienz statt im Londoner Buckingham-Palast auf Schloss Balmoral in den schottischen Highlands stattfinden wird, wo die Queen derzeit ihren Sommerurlaub verbringt, ist äußerst ungewöhnlich. Sowohl der scheidende Premier Boris Johnson als auch seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger sollen Anfang kommender Woche dafür nach Schottland reisen.









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