04.08.2022 10:37 |

Image in Gefahr?

„Urlaubsproblem“: Harsche Kritik an William & Kate

Rund zwei Monate dauert die royale Sommerpause von Prinz William und Herzogin Kate, die die Cambridges gewöhnlich für nur wenige offizielle Auftritte unterbrechen. Doch diese royale Tradition sorgt jetzt für reichlich Kritik. Eine Royal-Expertin ist sich sicher: Die Urlaubsvorliebe des künftigen Thronfolgers und seiner Familie könnte dem Image auf lange Sicht schaden.

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Erst Anfang der Woche sorgte ein Auftritt von William und Kate mit ihrer Tochter Charlotte bei den Commonwealth Games für reichlich Schlagzeilen. Auftritte wie diese werden in den kommenden Wochen jedoch rar sein. Traditionellerweise haben sich die Cambridges nämlich in ihren rund zweimonatigen Sommerurlaub verabschiedet. Ihn unterbrechen sie nur für eine Handvoll öffentlicher Termine, bevor sie im Frühherbst wieder voll mit ihren Aufgaben als „Senior Royals“ durchstarten.

„William und Kate haben ein Urlaubsproblem“
Dass diese ausgedehnte Sommerpause jedoch nicht unbedingt gut fürs Image des Paares ist, davon ist Royal-Expertin Daniela Elsner überzeugt. Sie schilderte in ihrer Kolumne für news.com.au die Problematik dahinter. „Es ist an der Zeit, dass die Cambridges diese königliche Vorliebe aufgeben“, schrieb sie. „Sie können nicht ihre fast 100 Urlaubstage im Jahr haben und immer noch versuchen, sich als Herzog und Herzogin zu verkaufen, mit denen man sich identifizieren kann.“

Elsner unterstreicht: „Es führt kein Weg daran vorbei: William und Kate haben ein Urlaubsproblem. Nur weil sie sich mehrere Monate im Jahr freinehmen können, bedeutet das nicht, dass sie dies auch tun sollten.“ 

Heuer sollen sich Kate und William mit ihren Kids George, Charlotte und Louis bereits auf den Scilly Inseln entspannt haben. Was zudem auf dem royalen Urlaubsplan steht, ist nicht bekannt. Vermutlich ist aber wie fast jedes Jahr auch ein Besuch bei Queen Elizabeth im schottischen Balmoral geplant.

Schadet langer Urlaub Image als „normale“ Familie?
Eine lange Auszeit wie jene im Sommer sei dabei gar nicht nötig, ist sich die Royal-Expertin sicher. „Der Herzog und die Herzogin können sich viel Zeit nehmen, wann immer sie wollen, denn sie haben die volle Kontrolle über ihren Zeitplan - abgesehen von wichtigen Ereignissen wie ,Trooping The Colour‘ oder dem ,Remembrance Day‘.“ 

Ihren royalen Urlaub zu verkürzen, sei jedenfalls ein erster Schritt hin zur Besserung, so Elsner abschließend. Denn: „Jedes Mal, wenn William und Kate die Welt versehentlich daran erinnern, wie grundlegend nicht normal ihr Leben ist, gefährdet das all die Arbeit, die sie den Rest des Jahres leisten, um sich als zugängliche Gesichter der modernen königlichen Familie zu verkaufen.“

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