In der Klinik Floridsdorf in Wien geht es wieder einmal heiß her. Aber Hauptsache, in der Zentralküche läuft die Klimaanlage auf Hochtouren.
Hitzewelle vor der Tür, Bruthitze in den Räumen. In der Klinik Floridsdorf schwitzen Patienten und Personal. Ein werdender Vater, der täglich seine Ehefrau besuchte, hat auf der Geburtenstation mit einem mitgebrachten Thermometer mehr als 31 Grad Celsius gemessen. „Dabei war das ein bewölkter Tag. Sonst ist es noch unerträglicher“, meint der Gemeindebedienstete, der anonym bleiben möchte.
Eine Vollklimatisierung wird nur dort umgesetzt, wo dies notwendig ist bzw. normative Vorgaben es erfordern.
Wiener Gesundheitsverbund
Hoher Energieverbrauch und Klinikhygiene
Klimatisiert sind im Spital nur einzelne Bereiche wie OP-Säle, Intensivstationen, Labor oder die Zentralküche (!). Andere Abteilungen - wie eben bei den Babys - müssen sich mit Fensterjalousien begnügen. Der Gesundheitsverbund erklärt: „Klassische Klimaanlagen werden im Spitalsbereich heutzutage wegen des Energieverbrauchs und aus Gründen der Krankenhaushygiene nicht in gesamten Gebäudekomplexen verbaut.“
Der Rat des Verbundes: Fenster ab 30 Grad schließen und nicht mehr lüften. FPÖ-Chef Dominik Nepp: „Das KH Nord ist eine Zumutung für Steuerzahler und Patienten. Über 31 Grad auf der Geburtenstation ist ein Witz. Der Gesundheitsstadtrat muss hier rasch nachrüsten.“















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