Am Mittwoch (Ortszeit) hat es bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene im Diskuswurf mit 69,12 m Überraschungs-Gold für die Chinesin Feng Bin gegeben, im 3.000-m-Hindernisrennen setzte sich Norah Jeruto aus Kasachstan im WM-Rekord von 8:53,02 Minuten durch. Es war das erste WM-Gold für die Nation überhaupt. Erwartungsgemäß das Aus kam im 5.000-m-Vorlauf für die Südafrikanerin Caster Semenya.
Feng, die letztlich den Titel bereits mit dem ersten Versuch sichergestellt hatte, triumphierte vor der Kroatin Sandra Perkovic (68,45) und der US-Amerikanerin Valarie Allman (68,30), die als Olympiasiegerin und Jahresweltbeste vor Heimpublikum im Hayward Field als Topfavoritin galt. Die zweifache Weltmeisterin Perkovic holte ihre fünfte WM-Medaille in Folge. Im Hindernisrennen ließ die in Kenia geborene Jeruto die beiden Äthiopierinnen Werkuha Getachew (8:54,61) und Mekides Abebe (8:56,08) hinter sich.
Erwartungsgemäß kein Weiterkommen gab es als 28. im 5.000 m-Vorlauf für Semenya. Die über 800 m zweifache Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin war auf die Langstrecke gewechselt, weil der Weltverband World Athletics im November 2018 in bestimmten Disziplinen für die Frauen einen Testosteron-Grenzwert eingeführt hatte. Diesen erreicht Semenya ohne Medikamente nicht, diese lehnt sie allerdings ab. „Dass ich es geschafft habe, die 5.000 m zu beenden, ist schon ein Segen. Ich lerne und bin bereit, noch mehr zu lernen“, sagte Semenya.








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