Der Slowene Tadej Pogacar will es beim Kampf um seinen dritten Sieg bei der Tour de France nicht auf das Zeitfahren auf der vorletzten Etappe ankommen lassen. Der 23-Jährige kündigte deshalb am Montag viele Attacken auf Spitzenreiter Jonas Vingegaard auf den Pyrenäen-Etappen von Dienstag bis Donnerstag an.
„Ich muss jede Chance ergreifen und an jedem Anstieg angreifen, um jeden Tag etwas Zeit zu gewinnen. Ich hoffe, dass ich am Ende nichts bereue“, sagte Pogacar. Der zweifache Tour-Sieger liegt 2:22 Minuten hinter Vingegaard. Diesen Abstand will Pogacar in den Bergen wettmachen.
„Ich muss die Lücke vor dem Zeitfahren schließen. Jonas ist richtig gut. Ich werde nicht auf das Zeitfahren wetten und hoffen, dass ich dort 30 Sekunden oder zwei Minuten heraushole“, sagte der UAE-Kapitän.
Nach drei Tagen in den Pyrenäen mit zwei Bergankünften wird die Tour im Kampf gegen die Uhr entschieden. Von Lacapalle-Marival nach Rocamadour sind es 40,7 Kilometer. Beim Kopenhagener 13,1-Kilometer-Zeitfahren lag Pogacar acht Sekunden vor Vingegaard.
Pogacar wäre am Ende auch mit Platz zwei zufrieden. „Es ist nicht das Ende der Welt, wenn ich nicht in Gelb nach Paris komme. Der zweite Platz ist auch gut“, sagte das Ausnahmetalent.
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