Nächstes tödliches Badedrama in Vorarlberg: Nachdem bereits am Montagabend ein 24-jähriger Wiener im Bodensee ertrunken war, ging am Freitag ein 75-Jähriger aus Lustenau im Alten Rhein bei Altach unter und konnte nur noch tot geborgen werden. Das Schlimme: Seine Gattin versuchte den Mann noch zu retten, schaffte es aber nicht, ihn über Wasser zu halten.
Während seine Frau am Ufer blieb, schwamm der 75-jährige Lustenauer im Gemeindegebiet von Altach gegen 17 Uhr im Alten Rhein. Als der Mann etwa in der Mitte des Gewässers war, begann er plötzlich um Hilfe zu rufen. Als seine Gattin die Hilferufe hörte, schwamm sie zu ihrem Mann hinaus. Der Frau gelang es trotz aller verzweifelter Bemühungen allerdings nicht, den 75-Jährigen über Wasser zu halten.
Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, setzte sofort die Rettungskette in Gang, woraufhin die Feuerwehr Altach, Notärzte und Wasserrettung mit insgesamt 70 Kräften anrückten.
Während die Frau wieder sicher an Land gebracht wurde, konnten die Taucher der Wasserrettung den untergegangenen Schwimmer erst gegen 18.30 Uhr in einer Tiefe von fast 14 Metern orten und schließlich nur noch leblos bergen. Für den 75-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Das verständigte Kriseninterventionsteam musste in der Folge die Gattin des ertrunkenen Mannes betreuen.
Damit steigt die Zahl jener Personen, die in diesem Jahr bei Badeunfällen in Vorarlberg ums Leben gekommen sind, auf bereits vier. Im Mai war ein vierjähriger Bub in Nenzing beim Spielen in einen Bach gefallen und mitgerissen worden, im Juni fiel ein 22-Jähriger in Hard von ein Stand-up-Paddle-Board und ertrank daraufhin im Bodensee – ebenso wie jener 24-jährige Wiener, der vergangenen Montag im Bregenzer Wocherhafen in Panik geriet und unterging.














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