Gegen die Energiekrise

Wolfsberger fordern Bundesregierung auf

Kärnten
14.03.2022 10:03

Die Energiepreise steigen rasant in die Höhe, daher verabschieden der Wolfsberger Stadtchef und die Gemeinderäte eine Resolution. Gefordert wird, dass die Bundesregierung die Mineralölsteuer senkt und den Teuerungsausgleich sogar verdoppelt.

„Das ist das Einzige, was wir tun können. Wir fordern die Bundesregierung auf zu handeln“, sagt Hannes Primus. Der Stadtchef schnürte das Paket über die FP-Initiative für Strom- und Heizkostenzuschüsse. Die Forderung wird von allen 35 Mandataren unterstützt.

Viele Punkte wurden verabschiedet
Gefordert wird eine erhöhte Förderung für den Umstieg von einer Ölheizung auf erneuerbare Energie, eine Senkung der Mehrwertsteuer für Treibstoffe und die Verdoppelung des Teuerungsausgleiches von 150 auf 300 Euro.

Zitat Icon

Die Resolution ist bereits unterwegs.

Hannes Primus, Bürgermeister Wolfsberg

Auch andere Punkte wurden diskutiert
Diskutiert wurde auch über FP-Anträge, welche die Errichtung eines Primärversorgungszenrums und die Einführung einer kinderärztlichen Rufbereitschaft vorsehen.

Stadträtin Isabella Theuermann: „Wir brauchen diese Versorgung dringend.“ Vizebürgermeisterin Michaela Lientscher kontert jedoch: „Die Versorgung für Kinder im Lavanttal ist bereits optimal.“ Um mit einer neuen Versorgung zu starten, müssten sechs Ärzte eingestellt werden: „Wer soll das zahlen?“

Gerlinde Schager
Gerlinde Schager
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