Immerhin

Lochoshvili konnte im Mannschaftsbus heimfahren

Zumindest ansatzweise gibt‘s positive Nachrichten um WAC-Spieler Luka Lochoshvili. Er konnte nach der im Spiel gegen die Austria erlittenen Kopfverletzung einen Teil der Heimreise schon wieder mit dem Mannschaftsbus in Angriff nehmen. Eine Kolumne von Conny Lenz.

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Enorm viel Herzlichkeit am Vorabend, als - neben Austria Wien-Trainer Manfred Schmid und Georg Teigl - auch Mutter Teigl ins Hotel „Wimberger“ gekommen war, um sich persönlich bei Luka Lochoshvili und Wuschi Wernitznig für ihre Erste Hilfe an ihrem Junior vor 14 Tagen zu bedanken. Und auch gestern bedankten sich vorm Anpfiff Teigl, die offizielle Austria und ihre Fans (mit stehenden Ovationen) noch einmal bei Lochoshvili - der dann - welch unglaubliche Ironie des Schicksals! - binnen nur 80 Sekunden vom Helden zum Pechvogel werden sollte. Nach nur 1:20 Minuten lag der Georgier schon blutüberströmt am Rasen der Generali-Arena - böses Resultat eines Kopfballduells mit Gegenüber Marvin Martins, der seinerseits dann zur Pause Schmid um Auswechslung bat, von diesem aber nur hörte: „Ich hab keinen anderen - bitte, kämpf weiter.“

Überforderte Sanitäter
Lochoshvili lag - nachdem er beim Abtransport aufgrund einer überforderten Sanitäterin fast zweimal von der Trage gekippt wäre! - zu dem Zeitpunkt schon im Spital: Nasenbeinbruch, Gehirnerschütterung, tiefes Cut - das Salzburg-Doppel, wohl auch noch das Heimspiel gegen Sturm kann er vergessen.

Positiv: Nachdem Sportkoordinator Roman Stary und Greenkeeper Willi Rosenfelder „Locho“ mit dem Privat-PKW im Spital abgeholt hatten, konnte er bei der Raststation Zöbern schon wieder in den Bus klettern, wurden abends im LKH Wolfsberg nochmals untersucht.

Conny Lenz, Kärntner Krone

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