29.01.2022 08:55 |

Ski Alpin

ÖSV-Comebacker hat Chancen auf zwei Weltcuptickets

Acht Wochen lang musste Österreichs Riesentorlauf-Juniorenweltmeister nach einem Sturz, bei dem er sich an beiden Schienbeinköpfen verletzt hatte, zuletzt pausieren. Bei seinem Comeback am Donnerstag in Saalbach fuhr der Vorarlberger dann aber beim Europacup-Super-G auf Anhieb wieder auf Platz sieben. Während der 20-Jährige den Kampf um den Gesamtsieg abschreibt, könnte er in zwei Disziplinenwertungen durchaus noch ganz vorne mitmischen - und sich so Weltcup-Fixplätze für den kommenden Winter holen.

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Mit Platz sieben beim Super-G von Saalbach gelang Lukas Feurstein am Donnerstag ein beeindruckendes Europacup-Comeback nach fast achtwöchiger Verletzungspause. „Nach meinem guten Saisonstart wusste ich ja, was ich zu tun habe, um schnell zu sein“, erklärte der 20-Jährige, der vor seiner Schienbeinverletzung in Zinal (Sz) einen zweiten und einen sechsten Platz im Super-G, sowie Rang drei im Riesentorlauf einfahren konnte, augenzwinkernd.

Obwohl der Mellauer nur bei fünf der bisher 20 gefahrenen EC-Saisonrennen am Start war, liegt er in der Gesamtwertung mit 216 Zählern als zweitbester ÖSV-Herr auf Rang 14. Damit hat der Head-Pilot 16 Rennen vor Schluss exakt die Hälfte jener Punkte auf seinem Konto, wie Leader Christoph Krenn (NÖ) - der hält bei 432. „Der Abstand ist zu groß, als dass ich noch um den Gesamtsieg mitmischen könnte“, sagt der Mellauer, der sich somit keine Hoffnungen auf ein Weltcupfixticket für den kommenden Winter macht, das in allen Disziplinen Gültigkeit hat. „Das Thema ist für mich abgeschlossen.“

Anders die Situation in den Spezialwertungen: Sowohl im Riesentorlauf, wie auch im Super-G sind erst vier von neun Entscheidungen gefallen. Während der Head-Pilot im RTL als 19. aktuell 76 Punkte hinter einem Top-3-Platz liegt - der ein Fixticket für alle Weltcup-„Riesen“ der Saison 2022/23 bringen würde, fehlen ihm im Super-G als Vierter nur 31 Zähler. „In der Disziplin ist es für mich sicher noch möglich, einen Fixplatz zu holen“, ist Feurstein zuversichtlich. Die ersten Schritte dazu, kann er bereits am 1. und 2. Februar machen, wenn in Garmisch (D) zwei Super-Gs anstehen, ehe es am 3. und 4. mit zwei Riesentorläufen auf der Reiteralm weitergeht.

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