30.12.2021 17:10 |

Weiter hohes Risiko

Corona-Ampel leuchtet zum Jahreswechsel orange

Die letzte Ampelschaltung der Corona-Kommission vor dem Jahreswechsel bescheinigt weiterhin ein hohes Infektionsrisiko im Land. Während das Burgenland seine Gelbschaltung verliert, haben nur noch Tirol und Vorarlberg die höchste Risikobewertung. Mit Beginn der Omikron-Welle scheint die Richtung der künftigen Risikobewertungen im Land aber wohl klar.

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Die Bewertung der epidemiologischen Entwicklung der vergangenen Tage führte zudem auch dazu, dass das Burgenland ebenfalls wieder von einem mittlerem Gelb ebenfalls auf hohes Risiko gestuft wurde, gab die Kommission am Donnerstag bekannt. Diese Bewertung gilt auch für die Mehrheit der restlichen Bundesländer, nur Tirol und Vorarlberg wurden noch mit sehr hohem Risiko bewertet.

Situation nur im Burgenland verschlechtert
Somit haben sich Oberösterreich und Kärnten im Vergleich zur Vorwoche verbessert und einzig das Burgenland verschlechtert, bei den verbleibenden sechs Bundesländern blieb die Bewertung unverändert. Ausschlaggebend für die Bewertung ist die Risikozahl, die neben den Neuinfektionen auch Alter der Betroffenen und Impfstatus berücksichtigt.

Unter 50 liegt man im gelben Bereich, bis 100 geht die orange Zone des hohen Risikos, darüber beginnt der Höchstrisiko-Sektor. Die finale Ampelschaltung wird auf corona-ampel.gv.at und im Teletext auf Seite 659 veröffentlicht.

Omikron-Effekt noch gering
Lange wird der positive Trend bei der Ampelschaltung aber wohl nicht anhalten. Mit Beginn der Woche dürfte mit dem ersten Aufbäumen der Omikron-Welle bereits eine Trendwende bei den Infektionszahlen eingetreten sein. Bei einer Verdoppelung der Zahlen innerhalb von etwa zwei Tagen dürfte die Ampel wohl schon bald wieder rot aufleuchten.

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