Knochen brauchen Zeit

Kein „Blitzcomeback“ für verletzten ÖSV-Aufsteiger

Vorarlberg
30.12.2021 08:55

Vier bis sechs Wochen Pause wurden Lukas Feurstein prognostiziert, nachdem er am 3. Dezember beim Europacup-Riesentorlauf von Zinal (Sz) abgeflogen war und sich an beiden Schienbeinköpfen verletzt hatte. Seit Mittwoch steht fest: Bis der Mellauer wieder in ein rennmäßiges Training einsteigen kann, wird es die sechs Wochen brauchen.

„Ich hatte in Schruns eine MRT-Untersuchung im Sanatorium von Christian Schenk. Dabei wurde festgestellt, dass die Knochen gut heilen, es aber noch Zeit braucht, bis sie wieder zu einhundert Prozent belastbar sind“, erklärt der der regierende Riesentorlauf-Juniorenweltmeister.

Heißt im Klartext: „Es wird wohl noch zwei Wochen dauern, bis ich wieder uneingeschränkt auf Skiern trainieren kann“, erklärt Lukas, der in den vergangenen Wochen unter der Anleitung von Antje Peuckert und Michi Sohm im Olympiazentrum Vorarlberg hart dafür gearbeitet, rasch fit zu werden und gleichzeitig möglichst wenig an Kraft und Kondition zu verlieren.

Grünes Licht gab es von Doktor Schenk aber in Sachen Freifahren. „Sollte es an Silvester nicht regnen, werde ich da vielleicht erstmals die Skier anschnallen“, verriet der Head-Pilot.

Im Vorjahr war Lukas Feurstein in Sölden am Start - verpasste aber das Finale. (Bild: AFP)
Im Vorjahr war Lukas Feurstein in Sölden am Start - verpasste aber das Finale.
Lukas Feurstein im Gespräch mit „Krone Vorarlberg“-Sportchef Peter Weihs. (Bild: Maurice Shourot)
Lukas Feurstein im Gespräch mit „Krone Vorarlberg“-Sportchef Peter Weihs.

Damit ist auch ein eventuelles Renncomeback beim Weltcup-Riesentorlauf von Adelboden am 8. Jänner endgültig vom Tisch. Kein Problem für Lukas, der cool bleibt. „Mein Ziel war es gut vorbereitet beim Europacup-Super-G am 28. Jänner in Saalbach dabei zu sein. Das wird jetzt zwar eng, sollte sich aber doch ausgehen“, hofft Feurstein.

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