Bei Energie AG

Anfrage-Ansturm sorgte zum Teil für „Notprogramm“

Eine Durchimpfungsquote von über 80 %, in der Netzsteuerung weiter getrennte Teams - vorsichtig ist die Energie AG, um gut durch die Corona-Situation zu kommen. Kundenanfragen bringen das Unternehmen dafür ins Schwitzen.

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Weil die Strompreise durch die Decke gehen, viele Anbieter ihre Kunden mit stark gestiegenen Preisen unter Druck bringen, sorgt das für einen Ansturm bei der Energie AG, die bei bestehenden Kunden den Preis bis Ende 2022 garantiert, erzählt Generaldirektor Werner Steinecker. „Unser Call-Center in Niederwaldkirchen mit 130 Mitarbeitern ist restlos überlastet“, sagt der Chef des Energieversorgers. Teils fuhr der Konzern in Bezug auf den Ansturm im „Notprogramm“: „Beschäftigte aus dem Vertrieb halfen aus, um den Anfragestau in den Griff zu bekommen.“

Mit 2,145 Milliarden Euro wurde der dritthöchste Umsatz der Firmengeschichte im Geschäftsjahr 2020/21 eingefahren, ein Gewinn vor Steuern in Höhe von 188 Millionen € bedeutete das zweitbeste Ergebnis der Energie AG, die den Blick nach vorne richtet.

Breitband-Offensive
So werden die Aktivitäten für den Ausbau des Breitband-Netzes in Oberösterreich mit jener der Fiber-Service-Gesellschaft des Landes gebündelt. Das damit auf 40 Mitarbeiter anwachsende Team wird zum Großteil im Zubau der Energie-AG-Zentrale angesiedelt sein. Der Einzug in das neue Gebäude in Linz ist für den Herbst 2022 geplant. Auch eine Krabbelstube richtet der Konzern dort ein. So sollen mehr Frauen und Mütter für einen Job in der Energie AG begeistert werden.

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