2019 unterschrieben:

Langes Warten auf schnelles Breitband-Internet

Oberösterreich
06.06.2021 16:00
Trotz Breitband-Offensive des Landes hinkt Oberösterreich bei der Schnelligkeit des Internets hinter den anderen Bundesländern hinterher. Besonders arg ist es in Geboltskirchen, wo fast drei Viertel der Einwohner 2019 einen Anschlussvertrag unterschrieben und noch immer ein ganz langsames Netz haben.

„Es gibt Ortschaften, die keinen Handy-Empfang haben oder wegen des langsamen Internets das Online-Banking nicht geht“, ärgert sich der Geboltskirchner SP-Bürgermeister Friedrich Kirchsteiger. Auch beim jüngsten Breitband-Ausbauprojekt, dem „Access Call 6“, wurde die Gemeinde aus dem Bezirk Grieskirchen nicht berücksichtigt. Dabei haben vor eineinhalb Jahren 71 Prozent der Geboltskirchner bei der Fiber Service, der Breitbandgesellschaft des Landes, einen Anschlussvertrag unterschrieben.

(Bild: Alexander Schwarzl)

„Dran bleiben“
„Es hieß nur lapidar, dass Geboltskirchen nicht zum Zug gekommen ist“, so Kirchsteiger. Deshalb wendet sich der Bürgermeister mit einer einstimmig beschlossenen Gemeinderatsanfrage an den zuständigen Landesrat Markus Achleitner (ÖVP).  „Es haben allen Parteien unterschrieben, damit endlich etwas weiter geht“, verspricht SP-Landtagsklubchef Michael Lindner Parteikollegen Kirchsteiger, im Landtag dran zu bleiben.

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