17.12.2021 06:51 |

Wegen Omikron-Variante

EU ordert 180 Mio. Dosen angepassten Impfstoff

Angesichts der sich rapid verbreitenden Omikron-Variante wollen sich die EU-Staaten 180 Millionen Dosen angepassten Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer liefern lassen. Ein bestehender Vertrag sehe vor, dass die Unternehmen das Vakzin - falls gewünscht - innerhalb von 100 Tagen an neue Varianten anpasst, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (Bild oben) in der Nacht auf Freitag nach einem EU-Gipfel in Brüssel. 

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„Wir wissen, dass die Omikron-Variante uns wirklich bedroht“, sagte von der Leyen. Sie verbreite sich mit einer extrem schnellen Geschwindigkeit und es bestehe möglicherweise das Risiko, dass sie zumindest teilweise den Impfschutz umgehe. Insgesamt sehen drei Verträge mit Biontech/Pfizer die Lieferung von bis zu 1,8 Milliarden Impfdosen bis Ende 2023 vor.

Schon jetzt seien die Gesundheitssysteme überlastet. Dies sei auf die hohe Zahl Ungeimpfter zurückzuführen. Die Antwort darauf könne nur sein, das Impfen auszubauen, Kinder ab fünf zu impfen, Auffrischungsimpfungen (Booster) zu verabreichen und Schutzmaßnahmen zu befolgen, so Ursula von der Leyen.

Neue Leitlinien für EU-Impfnachweis angekündigt
Von der Leyen kündigte zudem an, dass ihre Behörde zeitnah Leitlinien mit Blick auf den EU-Impfnachweis vorlegen werde. Es gehe dabei um einen gemeinsamen Ansatz beim Umgang mit Booster-Impfungen und die Frage, wie lange das Zertifikat gültig sei. Auffrischungsimpfungen werden demnach spätestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung empfohlen. Das Impfzertifikat soll drei weitere Monate gültig sein, ehe eine Auffrischung nötig ist.

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