16.12.2021 12:54 |

Musik streng verboten

K-Pop-Videos geschaut: 7 Nordkoreaner hingerichtet

Menschenrechtlern zufolge sollen in Nordkorea sieben Menschen öffentlich hingerichtet worden sein, weil sie K-Pop-Videos schauten - ein Verbrechen in dem ostasiatischen Staat. Pjöngjang wird seit Langem beschuldigt, mit öffentlichen Hinrichtungen die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Selbst vor Familienmitgliedern machte Staatschef Kim Jong Un in der Vergangenheit nicht Halt.

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K-Pop ist dem Machthaber ein besonderer Dorn im Auge. Der Besitz dieser Musik ist verboten, es gibt Razzien, um illegal ins Lang geschmuggelte Videos abzufangen. Besonders an der Grenze zu China wird streng kontrolliert. Wer erwischt wird, kann mit dem Tod bestraft werden.

Versuch, Hinrichtungen zu vertuschen?
Die Transitional Justice Working Group mit Sitz in Seoul erklärte am Donnerstag, dass die nordkoreanischen Behörden laut Zeugenaussagen ein wachsames Auge darauf hätten, dass keine Informationen über die Hinrichtungen nach draußen dringen.

Für ihren Bericht analysierte die Gruppe Satellitenbilder und sammelte Zeugenaussagen zu 23 öffentlichen Hinrichtungen während der Regierungszeit von Kim Jong Un ab Ende des Jahres 2011. Sieben der öffentlichen Hinrichtungen erfolgten laut dem Bericht wegen des Ansehens oder der Verbreitung dieser südkoreanischen Videos, die in Nordkorea verboten sind.

Brutale Exekutionen
Die Exekution soll sehr brutal ablaufen: Die Beschuldigten werden von drei Schützen mit insgesamt neun Kugeln durchsiebt - oftmals werden Familienangehörige gezwungen, die öffentliche Hinrichtung bis zum bitteren Ende mitanzusehen, wie der „Daily Star“ am Donnerstag berichtete.

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