16.12.2021 07:17 |

Aufruhr in Zug

Alkoholisierter bedroht Polizei mit Tod und Mafia

Dieser Einsatz war ereignisreich: Widerstand gegen die Staatsgewalt, Gefährliche Drohung, Anzeige nach dem Verbotsgesetz. Im Zug von Salzburg nach Klagenfurt ging die Post ab.

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Ein Einsatz am Bahnhof Mallnitz hielt die Beamten in Atem. Gerufen wurde die Polizei ursprünglich, weil ein Mann im Zug von Salzburg nach Klagenfurt sich weigerte, die FFP2-Maske zu tragen. Außerdem verhielt er sich dem Zugbegleiter gegenüber aggressiv. Um 20 Uhr hielt der Zug in Mallnitz, wo die Beamten bereits warteten.

Der 26-jährige Slowene, der in Klagenfurt lebt, war sichtlich alkoholisiert und verhielt sich auch den Polizisten gegenüber extrem aggressiv. „Er wollte den Zug nicht verlassen und bedrohte uns und unsere Familien mit dem Umbringen, also mussten wir ihn festnehmen“, heißt es seitens der Polizei.

Auch während der Festnahme, gegen die sich der Slowene stark wehrte, bedrohte er die Beamten und ging auch auf einen der Polizisten los. Bei der Fahrt zur Polizeiinspektion schlug der Alkoholisierte immer wieder seinen Kopf gegen die Fensterscheiben und sprach Morddrohungen gegen die Polizisten aus. Der 26-Jährige schrie auch immer wieder „Heil Hitler“ und anderes nationalsozialistisches Gedankengut. Auch die albanische Mafia wolle er auf die Polizei hetzen. Auch er wird angezeigt.

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