Corona-Lage im Land

Zahlen sinken weiter: 4233 Neuinfektionen, 77 Tote

Österreich
07.12.2021 10:16

Der Trend der letzten Lockdown-Tage setzt sich fort: In den vergangenen 24 Stunden sind 4233 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand: Dienstag, 9.30 Uhr) in Österreich gemeldet worden, vor einer Woche waren es noch 8186 gewesen. Allerdings gibt es wieder 77 Todesfälle und es benötigten so viele Menschen wie noch nie im heurigen Jahr eine intensivmedizinische Betreuung.

Niederösterreich meldete 698 Neuinfektionen, Oberösterreich 692, die Steiermark 585 und Wien 564. Vorarlberg verzeichnete 544 Neuinfizierte, Tirol 514, Kärnten 285, Salzburg 245 und das Burgenland 106.

3115 Corona-Infizierte in Spitälern
670 Intensivpatienten - um neun mehr als am Montag - mussten am Dienstag in Österreichs Spitälern behandelt werden. Mehr waren es bisher nur in der zweiten Welle vor einem Jahr. Am 25. November 2020 waren 709 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen versorgt worden. Insgesamt lagen am Dienstag österreichweit 3115 Covid-19-Infizierte in Spitälern.

Die vierte Welle brachte nun auch den höchsten Wert an Todesopfern seit elf Monaten: In den vergangenen 24 Stunden wurden 77 Tote registriert. Damit sind in Österreich seit Pandemiebeginn bereits 12.921 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben.

Zahl aktiver Fälle wieder unter 100.000
Positiv ist dagegen, dass die Zahl der bestätigten aktiven Fälle erstmals seit fast vier Wochen wieder unter 100.000 liegt. Österreichweit waren am Dienstag 96.128 Menschen nachweislich infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 530. Auch der Sieben-Tages-Schnitt geht weiter zurück: In der vergangenen Woche kamen statistisch gesehen jeden Tag 6763 neue Fälle hinzu.

Warum die Zahlen auseinandergehen können
Der Krisenstab des Innenministeriums gibt einmal täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Österreich bekannt - diese finden Sie kompakt zusammengefasst im Text (oben). Das Gesundheitsministerium hingegen aktualisiert seine Daten laufend öffentlich - diese Werte können Sie detailliert den Grafiken (unten) entnehmen.

Dass die Zahl der ausgelieferten Impfdosen in der Grafik (siehe oben) geringer als jene der tatsächlich verimpften Dosen in Österreich ist, rührt daher, dass pro Ampulle etwas Impfstoff übrig bleibt, der dann noch verimpft wird.

Alle aktuellen Top-Storys rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

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