Reisewelt-Chef

„Anders als zuvor gibt es keine Stornowelle“

Aus zwei Frankfurt-Flügen täglich wurde einer pro Tag; die von Eurowings bediente Verbindung nach Düsseldorf ist bis Mitte Jänner auf Eis gelegt. Die angespannte Pandemie-Situation sorgt dafür, dass am Airport Linz das Angebot an Linien-Flügen stark reduziert wurde. Trotzdem ist weder Flughafen-Chef Norbert Draskovits noch Reisewelt-Geschäftsführer Felix König angst und bange.

Die Omikron-Variante sorgt zwar für Einschränkungen - doch anders als in den Lockdowns zuvor registrieren die Reisebüros in Oberösterreich derzeit keinen wesentlichen Einbruch bei den Neubuchungen. „Es gibt keine Stornowelle. Das gibt uns und der Branche Zuversicht“, sagt Felix König, Geschäftsführer der Reisewelt.

Die Planungen für das nächste Jahr wurden bei dem von Linz aus agierenden Reisebüro-Betreiber im September abgeschlossen. Königs Ausblick? Der 56-Jährige rechnet mit einer gewissen Normalität in Bezug auf Urlaubsreisen erst ab Ostern, also Mitte April. „Ein Jahr mit Buchungen wie vor der Pandemie erwarten wir uns erst für 2024“, sagt der 56-Jährige.

Viele Reisende nutzen die von den meisten Veranstaltern angebotenen Flex-Optionen, die es gegen einen Aufpreis ermöglichen, zwei Wochen vor der Reise ohne Stornokosten zurückzutreten, erzählt König, der damit rechnet, dass es parallel dazu ein Comeback der Last-Minute-Buchungen geben wird. Kurzarbeit ist bei den Mitarbeitern der Reisewelt nach wie vor allgegenwärtig.

Ägypten-Angebot wird ausgebaut
Und am Flughafen Linz? „Wir haben derzeit keine Kurzarbeit“, sagt Geschäftsführer Norbert Draskovits. Grund dafür ist das brummende Frachtgeschäft, vermehrt starten und landen Sonder-Maschinen in Hörsching. Auch die Urlaubs-Flüge nach Ägypten und Gran Canaria sind gut gebucht. Ab Februar wird Ägypten mithilfe von Corendon Airlines sogar zweimal wöchentlich von Linz aus angeboten.

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