User beklagen:

Wiener Öffis sind viel zu vollgestopft

Wien ist immer noch Vorbild beim Öffi-Verkehr, aber viele meiden U-Bahn und Bim seit Corona. Auch „Krone“-Leser sagen: Dicht gedrängt, wie in einer Sardinendose, fühlen sie sich unsicher.

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„Ich fahre nur mehr mit dem Auto. Die Maske hilft ja auch nichts, wenn der Abstand nicht eingehalten wird“, schreibt ein „Krone“-Leser. Mit der Meinung steht er nicht alleine da. Viele User haben auf den Aufruf „Haben auch Sie Angst, derzeit mit den Öffis zu fahren?“ ihre Sorgen zum Ausdruck gebracht.

Zu wenig Abstand und schlechte Belüftung
Immer wieder wird der fehlende Sicherheitsabstand genannt, Maske hin oder her. Auch die schlecht gelüfteten Räume bereiten den Fahrgästen Unwohlsein. Manche wieder beschreiben das Gefühl, als würde man in einer Sardinendose stecken, im besten Fall hustet das Gegenüber noch kräftig. Andere wiederum stört das Tragen der FFP2-Maske, vor allem im Sommer war das Fahren teils ohne Klimaanlage alles andere als angenehm.

Damit lässt sich auch der Fahrgastverlust bei den öffentlichen Verkehrsmitteln erklären. Wie berichtet, nutzen 13 Prozent U-Bahn und Bim aus Angst vor einer Ansteckung gar nicht mehr.

Viele steigen wieder auf das Auto um
Das macht vor allem den Kampf gegen den Klimawandel, bei dem die Öffis einen wesentlichen Beitrag leisten, nicht gerade einfacher. Laut Umfrage des Verkehrsclubs Österreich nutzt knapp ein Viertel der Befragten das eigene Auto nun häufiger. Zwölf Prozent aber immerhin das Fahrrad.

Wiener Linien: Es gibt keinen Grund zur Sorge
Die Wiener Linien haben sich von Anfang an bemüht, ein sicheres Umfeld zu schaffen, indem sie gründliche Reinigung garantieren, regelmäßige Durchsagen erfolgen und durchgängig eine Maske getragen werden musste. Sie wollen vermitteln, dass eine Fahrt mit den Öffis unbedenklich ist. Trotzdem hat man derzeit nur eine 80-prozentige Auslastung. Natürlich fehlen nach wie vor die Touristen, dennoch lässt sich nicht leugnen, dass Corona die Fahrgäste fernhält.

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