Fünf Brände - zumindest vier davon sichere Brandstiftungen. Eine Serie von Feuern, die heuer für Sorgenfalten in Feldkirchen an der Donau in Oberösterreich sorgte, könnte geklärt sein. Zumindest wurde ein 18-jähriges Mädchen als Verdächtige bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt. In Ebensee laufen indes aktuelle Ermittlungen nach einer Feuernacht!
Im Mai hatte es in der Donaugemeinde viermal hintereinander gebrannt. Zwei Holzstöße, eine Thujenhecke und eine Gartenhütte waren in Flammen aufgegangen. Bei einem Holzstoß könnte auch ein Funkenflug nach Arbeiten als Auslöser infrage kommen. Alle anderen Brände waren mit Sicherheit gelegt worden. Ende August stand dann noch am Skaterpark eine Sitzbank in Flammen. Hinzu kommt dazwischen noch ein angezündeter Kinderwagen im nahen Ottensheim.
Verdächtige bestreitet die Tat
Jetzt hat die Polizei eine Verdächtige angezeigt. Die 18-jährige Feldkirchnerin war durch Zeugenaussagen ins Visier der Ermittler geraten, in der Nähe der Brände gesehen worden. Die Verdächtige leugnet allerdings und es fehlen DNA- oder andere Sachbeweise. Die Staatsanwaltschaft muss entscheiden, ob die Indizien für eine Anklage reichen, es gilt die Unschuldsvermutung.
Einen Zusammenhang mit einer Brandserie im Ort vor vier Jahren, bei der auch mehrere Hecken angezündet worden waren, sehen die Ermittler nicht – der Zündler hatte, nachdem Dutzende Jugendliche befragt worden waren, sein Treiben schnell wieder eingestellt.
Drei Brände in 30 Stunden in Ebensee
In Ebensee ermittelt inzwischen das Landeskriminalamt, nachdem binnen 30 Stunden drei Brände gelegt worden waren. Jeweils waren Anzündhilfen benutzt worden, um einen Pkw, ein Wohnmobil und ein Garagentor in Brand zu stecken.
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