15.10.2021 12:59 |

„Genervt“

Prinz George ärgert sich über Umweltverschmutzer

Prinz George ist aufgebracht darüber, dass Leute einfach Müll auf der Straße hinterlassen. Wie Prinz William verrät, musste er seinem ältesten Sohn kürzlich erklären, dass manche Menschen Müll auf den Boden fallen lassen, anstatt ihn in den Mülleimer zu werfen. Daraufhin sei der royale Sprössling sehr wütend geworden.

„George war mit seiner Schule vor kurzem Müll sammeln. Ich habe es erst nicht bemerkt, aber als ich neulich mit ihm sprach, konnte ich sehen, dass er ein wenig verwirrt war. Er war ein bisschen genervt von der Tatsache, dass sie an einem Tag zum Müllsammeln gingen und dann am nächsten Tag die gleiche Route zur gleichen Zeit machten und dort ziemlich den gleichen Müll, den sie aufgesammelt hatten, wieder vorfanden“, so William gegenüber der BBC. 

Der Achtjährige habe nicht „verstanden“, wie das passieren konnte. Er sagte: „Wir haben das sauber gemacht. Warum ist es nicht verschwunden?‘", fügt sein Vater hinzu.

Kritik an All-Milliardären
Im September gab Prinz William die 15 Finalisten seines mit 50 Millionen Pfund dotierten „Earthshot“-Preise bekannt. Der Umwelt-Preis soll innovative Lösungen für die größten Umweltprobleme fördern. Die Klima-Krise und der Umweltschutz sind große Anliegen der königlichen Familie. William kritisierte in dem „BBC“-Gespräch auch den derzeit stattfindenden „Space Race“ der Milliardäre Richard Branson, Elon Musk und Jeff Bezos. Diese sollten lieber erst einmal die Probleme auf der Erde lösen.

„Die schlauesten Köpfe der Welt sollten sich darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen, den nächsten Ort zu finden, an den man gehen kann, um dort zu leben“, sagte der Prinz in dem am Donnerstag veröffentlichten Podcast. Bezos hat gerade für Schlagzeilen gesorgt, weil er den 90-jährigen William Shatner mit seiner „New Shepard“-Rakete zu einem Kurzausflug ins All schickte. 

Auch Williams Vater Prinz Charles ist dafür bekannt, dass er für die Umwelt kämpft. Gerade verriet der Royal, dass sein Aston Martin mit einem alternativen Treibstoff fährt, nämlich mit überschüssigem englischen Weißwein und Molke aus der Käseherstellung.

Queen mit Klima-Bemühungen unzufrieden
Und die Queen höchstpersönlich wurde dieser Tage dabei belauscht, wie sie sich darüber beschwerte, dass die Klima-Bemühungen der letzten Jahre eher mau waren.

Demnach habe die Königin in einem Gespräch mit ihrer Schwiegertochter Herzogin Camilla und der walisischen Parlamentspräsidentin Elin Jones in Cardiff mit Blick auf die bevorstehende UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow gesagt, es sei „irritierend“, wenn „sie reden, aber nicht handeln“.

Teile der Aufnahmen seien unverständlich, so die Medien. Die Königin will ebenso wie Thronfolger Prinz Charles und dessen Ehefrau Camilla sowie Enkel Prinz William und Herzogin Kate an der COP teilnehmen, die in gut zwei Wochen beginnt.

Private Aussagen vor allem zu politischen Themen sind für die Königin tabu. Ihre Rolle ist rein repräsentativ. Bei der traditionellen Parlamentseröffnung in London liest sie stoisch den Text vor, den ihr der amtierende Premierminister vorgibt. Wie die Queen zu Regierungschef Boris Johnson steht oder was sie vom Brexit hält - alles nicht bekannt. Als sie einmal einen blauen Hut mit Sternen trug, deuteten das einige Beobachter als Aussage zur EU.

Verkehrsminister Grant Shapps betonte am Freitag, es habe sich um ein privates Gespräch gehandelt. „Ich denke, ihre Aussagen waren nicht zur Veröffentlichung bestimmt“, sagte Shapps im Gespräch mit Sky News. „Ich denke, private Aussagen sollten privat bleiben, aber wir alle würden gerne mehr Fortschritt (beim Klimaschutz) sehen, und wir wissen, dass Hunderte Führungspersönlichkeiten zur COP nach Glasgow kommen werden.“

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