12.10.2021 13:02 |

Kärnten Inoffiziell

Nachwehen des Gesprächs zwischen Rendi und Kickl

Österreich hat einen neuen Bundeskanzler und der heißt nicht Pamela Rendi-Wagner und ist ergo dessen keine -in. Dabei hatte die SPÖ eine Chance gewittert und war zu allem bereit gewesen. 

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Für einen Wiener Beobachter war das Gespräch von Rendi-Wagner mit FP-Obmann Herbert Kickl gar ein „moralischer Bandscheibenvorfall“ und dieses Treffen der Versuch, den „Teufel vom Schwefel frei zu baden, zu pudern und in den Roten Salon zu bitten.“

Rendi-Kickl-Flirts als „Glaubwürdigkeitsproblem“
Das sieht auch Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil so und diagnostiziert als Folge des Rendi-Kickl-Flirts der SPÖ ein „massives Glaubwürdigkeitsproblem“. Kärntens Landeschef Peter Kaiser versucht hingegen, das Geschehene kleinzureden.

Kaiser: „Mit allen Parteien reden“
Kaiser zur „Krone“: „Es war ein einziges Gespräch und es wurde inhaltlich über gar nichts gesprochen. Aber im Parlamentarismus soll man schon mit allen Parteien reden können.“ Interpretiert man Peter Kaisers weitere Ausführungen, dann war das rot-blaue-Treffen eher die Rute im türkisen Fenster, dass es eben auch andere Mehrheiten geben könne.

„Schuss ins eigene Knie“ würde aber auch passen.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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