21.09.2021 08:21 |

Gelingt großer Coup?

ÖSV-Boss: „Dann soll ein Österreicher parat sein!“

In vier Wochen erfolgt der Auftakt zum Ski-Weltcup 2021/22, und nach den „Geisterrennen“ vom Vorjahr hofft Sölden diesmal auf volles Haus. ÖSV-Boss Andreas Puelacher traut seinen Schützlingen den Gesamtsieg zu: „Wenn ein Ausländer schwächelt, möchte ich, dass ein Österreicher parat ist!“

Die Zeichen stehen trotz steigender Corona-Zahlen nicht schlecht, dass der Skiwinter am 23. (Damen) und 24. (Herren) Oktober mit vielen Zuschauern auf dem Rettenbach-Gletscher beginnt. Für Österreichs Herren ist nach der so erfolgreichen WM-Saison der Start in den Olympia-Winter besonders verheißungsvoll.

28 Podestplätze mit vier Siegen, dazu die WM-Goldenen und Disziplinen-Kugeln für Vincent Kriechmayr und Marco Schwarz belegen den Aufwärtstrend. Selbst im Riesentorlauf hat man stark aufgeholt. „Zu wissen, dass man auf einem erfolgreichen Weg ist, macht es sicher angenehmer, als den Weg hinterfragen zu müssen“, beschreibt Rennsportleiter Andreas Puelacher die Positiv-Stimmung bei den ÖSV-Herren. „Da geht man viel ruhiger in die nächste Saison hinein.“

Und die könnte es in sich haben, ist der aktuelle Wettkampf-Kalender mit jeweils 18 Speed- bzw. Technikrennen endlich ausgeglichen und fair. Puelacher sieht sogar die Chance auf die große Kugel, hat man mit Kriechmayr und Matthias Mayer doch starke Speed- sowie mit Kombi-Weltmeister Schwarz einen sehr guten Technikfahrer im Team.

„Wenn da einer in seinen Disziplinen einen Lauf bekommt und dann auch in einer dritten dazu punktet, ist alles möglich“, ist Puelacher überzeugt. Natürlich könne man eine große Kugel nicht planen. „Aber wenn ein Ausländer schwächelt, möchte ich, dass ein Österreicher parat ist.“

„Kriechmayr hat einiges abgehakt“
Kriechmayr etwa. „Er hat mit WM-Gold und Kugel einiges abgehakt, das ist für ihn angenehm. Aber ihm gehen die Ziele sicher nicht aus, der will noch mehr erreichen“, verwies Puelacher auf den Abfahrts-Weltcup oder olympisches Edelmetall.

Näher liegt der Sölden-Start, und auch da ist Puelacher zuversichtlich. Auch, weil man im Vorfeld gleich zweimal auf dem Rennhang trainierte. „Alleine, dass wir von den Startnummern her eine bessere Ausgangslage haben, spricht für einen besseren Auftakt. Zudem haben die Burschen die Angst vor der Niederlage abgelegt. Jetzt geht es darum, das Limit zu finden und gesund zu bleiben. Dann mache ich mir für Sölden keine Sorgen.“

krone Sport
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