Fischer unter Verdacht

Wurden 500 Otter und Reiher einfach getötet?

Es wird immer ärger: Der Vizeobmann (66) eines Fischervereins soll, wie berichtet, seit 2016 in Oberösterreich 24 Tiere, darunter drei Schwarzstörche, getötet haben. Nun wurde bekannt, dass er in seiner Heimatgemeinde in der Steiermark mindestens 500 Fischotter und Reiher, aber auch zehn Katzen getötet haben soll.

Offenbar hatte allzu lange niemand gewagt, das Treiben des 66-jährigen Verdächtigen anzuzeigen. Dieser Mantel des Schweigens ist nun zerrissen: Denn laut Zeugenaussagen soll der Beschuldigte zwischen den Jahren 2001 und 2011 in der Umgebung seiner Heimatgemeinde ebenfalls mehrere Fischteiche gepachtet und betreut haben. Und auch dort dürfte er Fischotter und Fischreiher gefangen und getötet haben.

Fast unglaublich: Es sollen mindestens 500 solcher Tiere gewesen sein. Außerdem soll der schießwütige steirische Senior mindestens zehn Katzen aus der Nachbarschaft, die teilweise Kindern gehörten, umgebracht haben.

Zahlreiche ausgestopfte Tiere gefunden
In seinem Haus wurden viele ausgestopfte Tiere, die teilweise dem Jagdrecht unterliegen, gefunden. Laut Zeugen wurde alle von ihm erlegt.

Auch an schwerem Böllerunfall beteiligt
Aber es kommt noch besser: Durch Zeugenaussagen wurde nun auch bekannt, dass der Verdächtige zu Silvester 2010 einem Nachbarn drei verbotene Cobra-5-Böller überlassen haben soll. Dieser sprengte sich beim Hantieren damit die rechte Hand weg. Er musste insgesamt 13-mal operiert werden!

 OÖ-Krone
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Freitag, 17. September 2021
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