EA bietet die Spiele bereits auf einer eigenen Website unter dem Motto "Play4Free an". Sie lehnen sich an bekannte Vollpreistitel des Unternehmens an, etwa die Fußballsimulation "Fifa" oder das Rollenspiel "Dragon Age": Ob alle bei Bigpoint erscheinen, ist aber noch unklar. Die Online-Versionen sind kostenlos spielbar. Einnahmen resultieren aus dem Verkauf virtueller Güter - Spieler erhalten für kleine Beträge etwa zeitliche Vorteile oder Spielgegenstände. Dieses Geschäftsmodell gewinnt in der Branche derzeit massiv an Bedeutung.
"Für uns ist es ein strategischer Schritt, sehr hochwertige Spiele von traditionellen Publishern als Online-Games anzubieten", sagte Bigpoint-Chef Hubertz. EA-Manager Sean Decker erklärte, Bigpoint sei mit seiner "globalen Reichweite" und seinem Verständnis des Onlinespiele-Marktes "der ideale Partner". Derzeit hat EA acht "Play4Free"-Titel, die grundsätzlich alle bei Bigpoint erscheinen sollen. Das Portfolio solle auch darüber hinaus ausgebaut werden, sagte Hubertz.
Bigpoint ist einer der größten Anbieter von Onlinespielen. Die Firma aus Hamburg hat nach eigenen Angaben mehr als 170 Millionen registrierte Nutzer und verzeichnet täglich 250.000 Anmeldungen. Die Spiele sind über eigene Websites sowie über ein Netzwerk von mehr als 1.000 Partnern weltweit verfügbar.
Electronic Arts ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Videospielen und macht den größten Teil seines Umsatzes mit dem Verkauf von Vollpreistiteln wie "Need for Speed", "Medal of Honor" und "Sims". Online-Spiele werden für das Unternehmen aber immer wichtiger. So gab Electronic Arts im November 2009 rund 300 Millionen Dollar (218 Millionen Euro) für den Anbieter Playfish aus, der seine Spiele bei Facebook andockt.









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