04.08.2021 10:32 |

Smart Home

Was übernimmt ein Smart Home für seinen Bewohner?

Der Begriff Smart Home ist in aller Munde. Aber was bedeutet ein kluges Zuhause? Macht der Kühlschrank den Einkaufszettel oder spricht die Waschmaschine mit uns? Welche Möglichkeiten zur Alltagserleichterung verstecken sich hinter dem Smart Home? 

In einem smarten Zuhause kommunizieren die Geräte miteinander. Am bekanntesten ist dabei vermutlich noch immer die sich selbst regulierende Heizung. Wenn eine bestimmte Temperatur erreicht ist, senkt sie ihre Leistung, so dass diese gehalten wird. Nun können aber auch unterschiedliche Geräte in einer Hausautomation gekoppelt werden, damit die Lebensqualität steigt. Wie wäre es beispielsweise mit einem frischen Kaffee nach der Dusche? Wenn die Kaffeemaschine mit der Dusche verbunden ist, erwartet den Bewohner der Kaffee genau passend. Einen Überblick über die gebräuchlichsten Anwendungen im eHome finden sich in der Studie des Bundesverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.. Die Technik lässt sich dabei in den unterschiedlichsten Bereichen und verschiedenen Lebensphasen sinnvoll nutzen. Immer geht es im Zuhause der Zukunft darum, den Alltag durch Automationsverfahren leichter und schöner zu gestalten.

Was ist Automation?
Die Haushaltsgeräte in einem Smart Home können durch integrierte Sensoren selbständig agieren. So ein Sensor ist beispielsweise im klassischen Bewegungsmelder enthalten oder in Lampen, die leuchten, sobald es dunkel wird. Bei einem smarten Haushaltsgerät ist die Technik ausgefeilter als beim gängigen Bewegungsmelder. Der Sensor nimmt einen Umweltreiz wahr. Das kann eine Temperaturveränderung, eine Bewegung, Veränderung der Lichtverhältnisse oder etwas ähnliches sein. Diese Information geht an ein zentrales Bedienelement. Die Hersteller nennen dieses Element Gateway, Basisstation, Zentrale, Bridge oder auch Hub. Hier wird auf die Meldung des Sensors hin eine Handlung ausgelöst. Das kann zum Beispiel sein, dass sich die Rollläden schließen, weil es dunkel ist. Oder sich die Dachfenster schließen, weil es regnet. Der Vorteil einer Zentrale ist, dass auch mehrere Schritte gleichzeitig ausgelöst werden können. Wie selbständig ein System agiert, lässt sich individuell einstellen und ändern. So kann beispielsweise ein Alltags- und Ferienmodus festgelegt werden. All diese Routinen befreien den Bewohner von lästigen Haushaltspflichten und Mental Load. Ein perfekt auf die Bewohner abgestimmtes System schenkt freie Zeit für andere Dinge.

Bedienung der Zukunft
Die wenigsten Geräte in einem Smart Home lassen sich heute noch mit einer Fernbedienung steuern. Stattdessen werden sie per App über das Smartphone oder mit einem Sprachbefehl gesteuert. Statt vieler unterschiedlicher Fernbedienungen lässt sich die Haustechnik so platzsparend bedienen und verbinden. Da viele Geräte nach wie vor Kabel benötigen, sollte hier auf Qualität und cleveres Kabelmanagement geachtet werden. Klicken Sie hier auf die deutsche Seite für hochwertige Kabel für alle Geräte.

Kompatibilität beachten
Wer sein Zuhause nachträglich zu einem Smart Home umrüsten möchte, sollte sich beraten lassen. Denn nicht alle Produkte unterschiedlicher Hersteller lassen sich beispielsweise durch eine identische App steuern. Damit am Ende nicht jedes Produkt eine eigene App benötigt, ist es sinnvoll, vorher genau zu schauen, was sich worüber steuern lässt.

Ambient Assisted Living
Es gibt mittlerweile im Bereich der Hausautomation besondere Technik, die den Alltag von Senioren im eigenen Zuhause erleichtert. Diese Produkte werden zusammengefasst unter dem Begriff des Ambient Assisted Living (AAL). Bei ihnen geht es neben der Alltagserleichterung auch um den Aspekt der Sicherheit. Beispielsweise gibt es Böden, die Bewegungsmuster erkennen und bei einem Sturz einen Alarm auslösen. Während Produkte wie das E-Bike die Mobilität im Außen im Seniorenalter unterstützen, sorgt ein gut abgestimmtes Smart Home für ein sicheres Zuhause im Alter.

Haushaltserleichterung
„Das bisschen Haushalt“ ist eines der häufigsten Streitthemen in Familien. Nun nimmt das Smart Home nicht jede Arbeit ab, aber ein Haushaltsroboter lässt sich beispielsweise so einstellen, dass er am Morgen das Haus saugt und wischt. So ist diese lästige Tätigkeit wie von Zauberhand erledigt, wenn die Bewohner nach Feierabend wieder ins Haus kommen. Gerade für junge Familien mit vielfältigen Anforderungen im Alltag kann die Technik Arbeitsschritte und Gedanken übernehmen. So bleibt mehr Zeit für den entspannten Feierabend.

Es werde Licht
Für die Energieeffizienz ist besonders das Thema smarte Beleuchtung interessant. Moderne Lichtsteuerung macht das Haus nicht nur gemütlicher. Es spart auch Strom. Denn statt ein Licht im Flur brennen zu lassen, lassen sich Lichter zu bestimmten Zeit an und ausstellen oder sie reagieren auf Bewegungen oder per Sprachbefehl. Viele Benutzer steigen beim Thema Licht ein in das smarte Zuhause. Denn hier lässt sich mit WLAN-Steckdosen oder vernetzten Knopfdrückern rasch und relativ günstig nachrüsten. Auch für die Nachhaltigkeit eines Zuhauses ist gerade das Thema Licht entscheidend, wie auch der Bericht aus dem Forschungs- und Technologieprogramm „Haus der Zukunft“ nachdrücklich zeigt.

Sicherheit steigern
Die meisten Menschen kennen das Gefühl: Sie sind auf dem Weg zur Arbeit und unsicher, ob sie das Fenster unterm Dach zu oder die Kaffeemaschine ausgemacht haben. In einem Smart Home muss der Bewohner nun nicht grübeln oder panisch umdrehen, sondern überprüft das in seiner App. Zudem lassen sich durch clevere Automation Ferienzeiten gut überdecken. So achten Räuberbanden nach wie vor darauf, was in einem Haus vor sich geht. Veränderungen bei den Rollos und Lichter vermitteln stets den Eindruck, dass in dem Haus jemand sein könnte. Hiermit wird das Einbruchrisiko gesenkt.

Gartenarbeit
Wer einmal bei starker Hitze den Rasen gemäht hat, der weiß, wie schweißtreibend Rasenmähen sein kann. Ein Mähroboter erledigt diesen Job bei jedem Wetter. Auch die Gartenbewässerung lässt sich so automatisieren, dass niemand mehr am Abend stundenlang den Garten bewässern muss. Ebenso lässt sich so ein Urlaub ganz ohne Hilfe von Nachbarn rasch überbrücken.

Multiroom Systeme - Kino und mehr
Kinofans können in ihrem Wohnzimmer mit der Smart Home Technik voll auf ihre Kosten kommen. Per Sprachbefehl schließen sich die Rollläden, der Smart-TV geht an und die Lampen werden dunkler. So steht dem Kinoabend ganz ohne Aufstehen nichts mehr im Weg. Auch der Musikgenuss lässt sich automatisieren, sodass in jedem Raum Zugriff auf die Lieblingsmusik besteht.

Smart Home - Für jedes Lebensalter richtige Lösungen
Mit den heutigen technischen Möglichkeiten lässt sich jedes Zuhause zumindest teilweise in ein vernetztes Zuhause verwandeln. Ob hier der Schwerpunkt auf Arbeitserleichterung wie beim Saugroboter, Energiesparen wie bei Lichtsystemen oder dem altersgerechten Wohnen geht - die Hausautomation nimmt dem Bewohner an den gewünschten Stellen Arbeit und Sorgen ab.

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