Singapur-Visite
Fischer in Uni und Museum sowie vor Wirtschaftsforum
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl versuchte in seiner Rede die Sorge Singapurs um die Stabilität der europäischen Währung zu zerstreuen. Europa könne "die Probleme bewältigen", der Euro bleibe "ein starkes und erfolgreiches Projekt für die nächsten Jahrzehnte". Auch Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) zeigte sich vor dem Wirtschaftsforum optimistisch, dass Europa gestärkt aus der Krise hervorgehen wird.
Nach einer Führung durch das Nationalmuseum, in dem auch die Geschichte des südostasiatischen Stadtstaats mit seinen fünf Millionen mehrheitlich chinesischen Einwohnern ausführlich dargestellt wird, besuchte Fischer die Nanyang Technological University (NTU). Diese rangiert mit ihren 33.000 Studenten als jüngste Universität unter den Top 100 Universitäten weltweit. Die NTU startet in Kooperation mit dem AIT (Austrian Institute of Technology) und der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) die binationale "International Graduate School Bio-Nano-Technology" (IGS-BioNanoTech).
Studentenaustausch geplant
In den kommenden neun Jahren sollen bis zu 30 Studenten das dreijährige Doktoratsprogramm absolvieren und dabei auch mindestens ein Jahr im jeweils anderen Land studieren. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) hob in ihrer Rede an der NTU die Bedeutung dieser Zusammenarbeit für die Forschungsstandorte Österreich und Singapur hervor.
Am Abend wurde der Bundespräsident bei einem Empfang für die in Singapur lebenden Österreicher im Grand Hyatt-Hotel noch Zeuge einer an einem Modell erfolgten symbolischen Inbetriebnahme einer Gasgeneratoren-Anlage der Firma GE Jenbacher durch Leitl. Der Leiter des Vertriebs bei Jenbacher, Eugen Laner, betonte, die Anlage werde sowohl Strom für das Grand-Hyatt-Hotel als auch das Stromnetz in Singapur liefern.
Nach dem Empfang trat Fischer mit dem ihn begleitenden Großaufgebot an Politikern und Wirtschaftsdelegierten den Rückflug nach Wien an.












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