Fünf Spanier standen zu Beginn auf dem Feld, spielerischen Glanz bekamen die mehr als 7.000 Zuschauer aber nicht wirklich geboten. In einer chancenarmen ersten Hälfte legten die Rieder in der 14. Minute den Grundstein zum Sieg. Hadzic wurde nicht attackiert, konnte ruhig laufen und dessen klar abgefälschter Schuss landete im Linzer-Tor. Einzige Ausbeute der Linzer war ein Volleyschuss von Solo-Spitze Tenesor, der das Tor knapp verfehlte (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff sah Bubenik nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.
Aufgrund der numerischen Überlegenheit hatten die Rieder nach Wiederbeginn deutlich mehr vom Spiel. Die Linzer stemmten sich zwar tapfer gegen die Niederlage, konnten aber vorerst selbst keine Akzente setzen. Auf der anderen Seite hatten die Rieder Fans mehrmals den Torschrei schon auf den Lippen: Nach einem von Mandl abgewehrten Carril-Weitschuss setzte Guillem den Volley-Nachschuss kläglich neben das Tor (61.). Zudem traf Hadzic per Kopf die Latte (70.).
Umstrittener Elfer von Ried-Goalie gehalten
Die Gäste kamen aber doch zu einer Chance. Kaufmann holte im Duell mit Riegler einen umstrittenen Elfmeter heraus, Hesl machte den von Tenesor platziert geschossenen Strafstoß aber mit einer tollen Parade zunichte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Royer, der die schönste Aktion des Spiels nach Zusammenspiel mit Zulj mustergültig abschloss. Zuvor hatte Carril mit der Brust auch noch die Stange getroffen (86.).









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.