TMIA-Entwicklung

Linzer bauten digitalen Tresor für Kryptowährungen

Zusätzliche Raumteiler wurden vor die Fenster des Büros in der Tabakfabrik gestellt, sein Laptop ist mit speziellem Sichtschutz ausgestattet - die höchste Sicherheitsstufe gilt für David Schnetzer und sein Team bei TMIA. Die Linzer entwickelten einen digitalen Tresor, in dem sie Kryptowährungen für andere aufbewahren.

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Wird David Schnetzer gefragt, was er beruflich macht, antwortet er meist mit einer Gegenfrage und will von seinem Gegenüber zuerst einmal wissen: „Kennst du Bitcoin?“ Kommt da ein Ja, sagt er: „Ich verwahre Kryptowährungen für Banken.“ Bei einem Nein meint er: „Ich mache was mit Computer.“

Der 34-Jährige aus Bayern, der die Ausbildung zum Elektriker machte, dann als Bau- und Projektleiter nach Oberösterreich kam und hier hängen blieb, weiß, dass das Betätigungsfeld seiner Firma für viele zu kompliziert ist. Mit Cagdas Tasdemir hat Schnetzer im August 2019 die TMIA gegründet, die einen digitalen Hochsicherheitstresor für Kryptowährungen entwickelt hat.

Das 22-köpfige Team ist bunt durchgemischt - vom Systemadministrator über Softwareentwickler bis zum Juristen, der auch Geldwäschebeauftragter ist. Ob Rechenzentrum oder Festplatte - Schnetzer versieht alles mit dem Beisatz „Hochsicherheit“. Derzeit darf TMIA nur in Österreich Krypto-Währungen für Banken, Investmentfonds und andere verwahren. Bald soll aber der Schritt nach Deutschland und in die Schweiz erfolgen.

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