01.07.2021 14:38 |

40 Beamte im Einsatz

Wien: Fieberhafte Suche nach Bub (9) mit Happy End

Dramatischer Sucheinsatz am Donnerstag in Wien: Ein neun Jahre alter Bub, der an Autismus leidet, war im Zuge eines Schülertransports an der falschen Haltestelle ausgestiegen und zunächst spurlos verschwunden. Ein Großeinsatz der Polizei war die Folge, Dutzende Beamte sowie zwei Diensthunde waren daran beteiligt, fieberhaft wurde nach dem Neunjährigen gesucht. Nach einem öffentlichen Aufruf der Wiener Polizei auf Twitter sollte schlussendlich der entscheidende Hinweis eingehen.

Der neunjährige Bub war in der Früh von einem Schülertransport von zu Hause abgeholt worden. Kurz vor 8 Uhr sei er jedoch an der falschen Haltestelle ausgestiegen, berichtete Polizeisprecher Christopher Verhnjak gegenüber krone.at. Danach verlor sich seine Spur.

Rund 40 Polizisten auf der Suche
Als sein Verschwinden bemerkt wurde, wurde umgehend eine Suchaktion nach dem Kind eingeleitet, an der sich etwa 40 Polizisten - Bezirkskräfte, Beamte der Bereitschaftseinheit sowie der Diensthundeeinheit mit zwei Hunden - beteiligten.

Doch auch auf die sozialen Kanäle griff man zurück. Das Social-Media-Team der LPD Wien wurde über das Verschwinden des Neunjährigen informiert. Nach Rücksprache und mit Einverständnis der Eltern wurde auch auf Twitter ein öffentlicher Aufruf gestartet.

Twitter-Aufruf führte zu Happy End
Und dieser Schritt sollte den Durchbruch bringen und zu einem Happy End führen: „Dank dieser Maßnahme meldete sich eine Zeugin, die den Buben im Bereich der Linzer Straße in Wien-Fünfhaus wahrnahm“, berichtete Verhnjak weiter. Sie habe das Kind danach bis zum Eintreffen der Polizei betreut. Der Neunjährige sei von den Polizisten abgeholt und danach seinem Vater unverletzt übergeben worden.

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