Mit den bereits 22 Tagen, an denen der Grenzwert überschritten wurde, ist Wolfsberg bisher die Feinstaubhochburg in Kärnten. Dicht dahinter liegt mit 20 Tagen die Messstelle in Ebenthal-Zell und an 19 Tagen waren die Werte in der Völkermarkter Straße in Klagenfurt bereits zu hoch.
Und trotz des „Luftschutzhunderters“ (maximal Tempo 100, Anm.) gab es auf der Nordumfahrung von Klagenfurt schon 13 Überschreitungen des Feinstaub-Grenzwertes. Damit liegen die Kärntner Feinstaubgebiete bedrohlich nahe an der maximalen Grenze von 25 Tagen.
„An sieben Messstellen in Österreich wurde an mehr als jedem zweiten Tag eine zu hohe Belastung durch die schädlichen Kleinstpartikel gemessen“, berichtet Martin Blum vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ).
„Maßnahmen, die auf Widerstand stoßen“
Die alarmierenden Zahlen nutzt der VCÖ nun auch, um konkrete Maßnahmen gegen die enorme Feinstaubbelastung zu fordern. „Die Bevölkerung erwartet von der Politik, dass sie Verantwortung übernimmt. Dazu gehört auch der Mut zu Maßnahmen, die auf Widerstand stoßen“, drängt der VCÖ-Experte auf ein rasches Anti-Feinstaub-Paket.
Kärntner Krone









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