21.06.2021 14:10 |

„So wütend“

Prinz Harry: Oprah-Interview war Rache an Queen

Die Enthüllungen im Interview der Sussexes mit Oprah Winfrey im März haben eingeschlagen wie eine Bombe: Harry und Meghan sprachen nicht nur über Rassismus und Selbstmordgedanken, sondern auch über das schlechte Verhältnis zur Königsfamilie. Jetzt ist herausgekommen, warum sich der 36-Jährige schließlich dazu entschlossen hatte, bei der US-Talkerin sein Herz auszuschütten: der Ärger über die Entscheidung der Queen, ihrem Enkel die militärischen Titel wegzunehmen.

Wie die britische „Sun“ nun berichtete, habe Prinz Harry sein Einverständnis zu dem Interview mit Oprah Winfrey nur gegeben, weil er wenige Stunden zuvor über die britische Presse erfahren habe, dass die Queen ihm im Zuge der „Megxit“-Verhandlungen seine militärischen Titel entzogen habe.

Militärische Titel waren Harry „unheimlich wichtig“
Eine Entscheidung, von der sich der 36-Jährige schrecklich vor den Kopf gestoßen gefühlt habe, wusste ein Freund der Zeitung zu berichten. „Das machte ihn so wütend. Er ist sehr emotional und seine militärischen Titel waren unheimlich wichtig für ihn, weil er gedient hat.“

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Das machte ihn so wütend. Er ist sehr emotional und seine militärischen Titel waren unheimlich wichtig für ihn, weil er gedient hat.

Ein Freund von Harry

„Die militärischen Ehrentitel und königlichen Schirmherrschaften des Herzogs und der Herzogin werden an Ihre Majestät zurückgehen“, ließ die Queen im Februar per offizieller Aussendung verlautbaren. Ein Schlag für Harry, der zehn Jahre lang der britischen Armee angehörte, zuletzt den Titel des Major sowie etliche Ehrentitel trug und mit seinem Afghanistan-Einsatz sogar als erster Royal nach mehr als 25 Jahren in einem Kriegsgebiet gedient hatte.

Harry „sehr verärgert“ über Entscheidung von Queen
Nach dieser Schmach habe Harry nicht einmal 24 Stunden gebraucht, um sich dazu zu entscheiden, mit Oprah Winfrey über sein zerrüttetes Verhältnis zur Royal Family zu sprechen, heißt es weiter. Eine Rache an der Queen? Ja, sagte nun ein Insider. „Harry und Meghan waren vor Oprah sehr verärgert, weil die endgültige ,Megxit‘-Trennung gerade abgesegnet worden war. Und die beinhaltete, dass Harry keine militärischen Rollen behält.“

Zuvor hatte es bereits Spekulationen darüber gegeben, dass Harry erbost gewesen sei, weil Archie ohne Prinzentitel keine Security vom Königshaus gestellt bekommen habe. Doch das dementierte die Quelle der „Sun“ nun. „Es gab diesen Zusammenstoß kurz vor Oprah, aber das hatte nichts mit Archies Titel zu tun. Dies war schon eine ganze Weile bekannt und diskutiert worden.“

Interview ausgestrahlt, obwohl Prinz Philip im Spital lag
Wenige Tage nachdem Harry Oprah Winfrey seine Zusage gegeben hatte, saßen er und seine Meghan auch schon mit der US-Talkerin vor der Kamera - nur Stunden nachdem Prinz Philip im Februar ins Krankenhaus gekommen war. Trotz des schlechten gesundheitlichen Zustandes des Prinzgemahls entschieden sich die Sussexes schließlich auch, das Interview im März ausstrahlen zu lassen.

Queen versuchte, Harry zu schützen
Beim Begräbnis des Prinzgemahls im April reichte die Queen Prinz Harry schließlich die Hand zur Versöhnung. Weil es vorab nämlich Diskussionen gegeben hatte, sprach die Monarchin ein Machtwort und ließ alle männlichen Mitglieder der Royal Family in Zivil statt in Militäruniform kommen. Eine Geste, die Harry, der als Einziger keine Uniform tragen hätte dürfen, schützen sollte.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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