„Kein Lebewohl“

Rapid-Urgestein Mario Sonnleitner verlässt Rapid

Rapid wird den Vertrag mit Verteidiger-Urgestein Mario Sonnleitner nicht verlängern. Der 34-Jährige verabschiedete sich am Samstag via Klub-Aussendung nach elf Jahren und 357 Pflichtspielen vorerst vom Bundesligisten. Nur acht Feldspieler können auf mehr Klub-Einsätze verweisen. „Auf meine Unterstützung kann Rapid immer zählen, ich sage nicht Lebewohl, ich sage nur bis später und werde für Rapid immer allzeit bereit sein, egal in welcher Funktion“, sagte Sonnleitner.

Seinen Weggang erklärte Sonnleitner damit, dass er sich noch „voll fit“ fühle und „mit Sicherheit weiter auf Bundesliga-Niveau spielen kann“. Der Steirer stieß 2010 als Cupsieger von Sturm Graz (davor GAK) nach Wien. Sein großes Ziel - ein nationaler Titel - ließ sich nicht realisieren. Als verlässlicher Innenverteidiger stieg Sonnleitner auch zu einer gewichtigen Stimme innerhalb des Clubs auf. Sportlich kam er in der abgelaufenen Saison - auch verletzungsbedingt - nicht mehr über sieben Kurzeinsätze in der Liga hinaus.

„Die Türen in Hütteldorf werden nach seiner Laufbahn immer für ihn offenstehen, ‘Sonni‘ gehört so wie die grün-weißen Farben einfach zu diesem Klub“, betonte Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic. „Ich sage Mario aufrichtig Danke für seinen Einsatz und seine Leistungen auf und abseits des Platzes, er war stets europäische Weltklasse“, meinte Barisic in Anlehnung an Sonnleitners Bonmot, in dem der Spieler den 3:2-Auswärtssieg bei Aston Villa in der Europa-League-Qualifikation 2010 als „europäische Weltklasse“ bezeichnet hatte.

Sonnleitner wurde als „Vorzeige-Athlet“, „Vorbild als Mensch“ und „Sieg-Garant“ verabschiedet. Letzteres wird von einer Club-Statistik untermauert: Seine 27 Treffer erzielte er in 26 Spielen, nach denen Grün-Weiß 23-mal als Sieger vom Platz ging.

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