11.06.2021 14:00 |

Gewitter und Schauer

Warnstufe Rot: Unwetter im Osten Österreichs

Kräftige Gewitter haben sich auch am Freitag über Österreich zusammengebraut, am frühen Freitagnachmittag kündigten diesmal vor allem im Osten Österreichs kräftiger Wind, Donner und dunkle Wolken das aufziehende Unwetter an. Wenig später öffneten sich auch schon die Schleusen.

Nachdem in den vergangenen Tagen vor allem im Westen und Süden Österreichs heftige Gewitter mit Starkregen teils sogar für Murenabgänge und Überflutungen gesorgt hatten, herrschte am Freitag im Osten Unwetteralarm. Für Wien sowie das Umland, Teile des Burgenlandes und Oberösterreichs wurde seitens der Unwetterzentrale Warnstufe Rot ausgegeben. Das galt auch für die Südsteiermark. Warnungen gab es allerdings für nahezu ganz Österreich.

Abkühlung am Wochenende
Lokale Gewitter bleiben uns auch am Samstag nicht erspart, vor allem vom Mühl- und Waldviertel bis in den Osten bestimmen noch einmal Regen, Blitz und Donner das Wettergeschehen. Eine leichte Abkühlung folgt dann noch einmal am Sonntag um etwa drei bis vier Grad. Allerdings kommt im Tagesverlauf auch die Sonne wieder zum Vorschein. „Im Osten und in manchen Nordföhntälern frischt kräftiger Nordwestwind mit teils stürmischen Böen auf“, prognostiziert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. Sommerlich warm wird es im Süden des Landes mit bis zu 29 Grad, im Donauraum bleibt es etwas kühler.

Österreich
Wetterdaten:

Heiß und im Osten immer heißer
Zu Wochenbeginn steht dann Badewetter an. 30 Grad sind etwa im Oberinntal in Sicht, sommerlich warm wird es aber auch bereits im Osten mit etwa 25 Grad. Noch ein wenig höher klettert die Thermometermarke am Dienstag. Ab der Wochenmitte kommt dann die erste kleine Hitzewelle auf Österreich zu. Die Höchstwerte liegen überall jenseits der 30-Grad-Marke. Ins Schwitzen kommt man vor allem im Osten. „Hochsommerlich heiß wird es in der zweiten Wochenhälfte im östlichen Flachland mit Spitzenwerten um 35 Grad“, sagt Spatzierer.

Vom Westen her steigt allerdings vor allem im Bergland die Gewittergefahr wieder langsam an.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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