24.04.2021 06:00 |

Parlamentssanierung

Einblicke in Österreichs berühmteste Baustelle

Es staubt und lärmt. Baustelle eben. Es ist eine ganz spezielle. Das ehrwürdige Parlament muss renoviert werden. Das in Corona-Zeiten. Im Sommer nächsten Jahres soll alles fertig sein. Das Hohe Haus wird hoch modernisiert. Die „Krone“ durfte bei einem Streifzug bei den Umbauarbeiten eindrucksvolle Bilder gewinnen.

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Alter Glanz erfährt neue Strahlkraft. Im Parlament, das Ende des 19. Jahrhunderts vom dänischen Architekten Theophil Hansen unter Kaiser Franz Joseph I. errichtet wurde. Die historische Substanz soll erhalten bleiben. Das Dach wird völlig erneuert. 90 Firmen werken, zu Hochzeiten bis zu 550 Bauarbeiter gleichzeitig.

Parlamentarier dürfen ab Sommer 2022 einziehen
Die Parlamentarier dürfen sich ab Sommer 2022 über hochmoderne Sitzungssäle und einen ausladenden Verköstigungs- und Erholungsbereich freuen. Separees für vertrauliche Gespräche und abhörsichere Räume inklusive. 500 Riesenkronleuchter werden gereinigt und wieder montiert, auf 40.000 Quadratmetern doppelte Böden gelegt - für die Klimatisierung. Die Kosten für die Renovierung des Prunkbaus? 352,2 Millionen Euro. Die dürfen - v. a. wegen Corona - um maximal 20 Prozent überschritten werden.

Dienstleister ist die Bundesimmobiliengesellschaft, Auftraggeber die Parlamentsdirektion. Stararchitekt Hansen wollte mit seinem „Lebenswerk“ an das antike Griechenland erinnern.

Pallas Athene, Symbol des Parlaments, bleibt unangetastet. Die Göttin der Weisheit wacht auch weiter über die Demokratie. Das kann in Zeiten wie diesen sicher nicht schaden. 

Erich Vogl
Erich Vogl
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