20.03.2021 14:09 |

Sorge vor Ostern

D: Freilandeier werden wegen Geflügelpest knapp

Wegen der derzeit grassierenden Geflügelpest (Vogelgrippe) werden vor Ostern in einigen Regionen Deutschlands die Freilandeier knapp. Aufgrund der Tierseuche dürften in vielen Orten die Hühner ihre Ställe nicht verlassen. Davon sei auch die Freilandhaltung betroffen. Seit Herbst gibt es eine von Wildvögeln ausgehende Geflügelpestwelle, vor allem mit dem hochansteckenden Virus H5N8. 

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„Nach 16 Wochen Stallhaltung dürfen die Eier nicht mehr als Eier aus Freilandhaltung, sondern nur noch als Eier aus Bodenhaltung vermarktet werden“, so der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft und Vorsitzende des Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes, Friedrich-Otto Ripke, in Oldenburg.

Zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut müsse nun analysiert werden, wie sich die Betriebe besser vor der Geflügelpest schützen könnten. Es könne angesichts der wiederholten Seuchenfälle nicht einfach so weitergemacht werden, so Ripke. Es gebe Anzeichen, dass das Virus über Aerosole durch den in Ställe eindringenden Wind in die Hausgeflügelbestände eindringe.

14 Bundesländer betroffen
Seit Herbst gibt es eine von Wildvögeln ausgehende Geflügelpestwelle, vor allem mit dem hochansteckenden Virus H5N8. In Deutschland sind 14 der 16 Bundesländer betroffen, in mehr als 120 Beständen wurde die Geflügelpest amtlich festgestellt. Auch in Österreich wurden mehrfach Ausbrüche von Vogelgrippe bei Tieren nachgewiesen.

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