10.03.2021 17:58 |

Quarantänepflicht

3 weitere Bundesländer auf Schweizer Risikoliste

Die Schweiz hat ihre Corona-Quarantäneliste erneut angepasst. Ab 22. März müssen Personen aus 19 neuen Ländern oder Gebieten - darunter Belgien und der Kosovo - nach der Einreise in die Schweiz zehn Tage in Quarantäne. Neu auf der Liste stehen hingegen die österreichischen Bundesländer Burgenland, Oberösterreich und Wien, teilte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit. Salzburg, Kärnten, die Steiermark und Niederösterreich bleiben weiter auf der Liste.

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Außerdem wurden die EU-Länder Bulgarien, Polen, Rumänien, Ungarn und Zypern in die Quarantäneliste aufgenommen. In Frankreich wurde Korsika, in Deutschland das Bundesland Thüringen und in Italien die Regionen Basilikata, Latium und Venetien auf die Liste aufgenommen. Spanien und Portugal wurden unterdessen von der Quarantäneliste gestrichen.

Auch viele andere Länder auf Schweizer Liste
In Europa stehen auch Großbritannien, Schweden, Litauen, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Slowenien, Tschechien, Kroatien, Serbien, Slowenien, die Slowakei, Nordmazedonien (neu), Montenegro, San Marino, Monaco, Albanien und Andorra auf der Liste. In Südamerika ist ab 22. März Uruguay auf der Quarantäneliste aufgeführt. Neu kamen auch Jordanien, Katar und Palästina dazu. Weiterhin auf der Liste sind unter anderem Brasilien, die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate und Südafrika.

Negativer PCR-Test darf nicht länger als drei Tage alt sein
Wer aus den aufgeführten Ländern in die Schweiz einreist, muss einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als drei Tage ist, und anschließend für zehn Tage in Quarantäne. Diese Quarantäne kann ab dem siebenten Tag beendet werden, wenn ein negatives Resultat eines Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests vorliegt.

Bis Ende Oktober 2020 befanden sich auf der Corona-Risikoliste der Schweiz über sechzig Länder sowie zahlreiche Gebiete in allen Schweizer Nachbarländern. Angesichts der hohen Fallzahlen in der Schweiz entschied sich die Regierung dann aber zu einem radikalen Kurswechsel und setzt seither nur noch Staaten oder Gebiete auf die Risikoliste, deren 14-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner um mehr als 60 höher liegt als in der Schweiz. Am Mittwoch lag dieser Wert in der Schweiz bei rund 171 Fällen.

Quelle: APA

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