Schlagabtausch:

Polit-Streit um Testzentren

Burgenland
06.03.2021 19:15
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Seit Monaten sind die Soldaten im Einsatz, um an den Grenzen als auch in den Impf- und Testzentren des Landes (BITZ) bei der Bekämpfung der Pandemie mitzuhelfen. Nun soll aber Personal reduziert werden. Begründet wird dies mit gesunkenem Bedarf.

Wie berichtet, vermutet Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) allerdings, dass es sich dabei um Folgen des Sparkurses von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) handelt. „Denn wann, wenn nicht inmitten einer Pandemie, ist ein Bundesheer-Assistenzeinsatz gerechtfertigt, um der Bevölkerung beizustehen und die öffentliche Verwaltung in den Ländern zu unterstützen“, fragt Doskozil. Der Einsatz des Heeres müsse in vollem Umfang weitergeführt werden, fordert der Landeschef.

Doskozil sei ein „Querulant“ lautete daraufhin die Reaktion der Bundes-ÖVP in Form von Wehrsprecher Friedrich Ofenauer. Auf Landesebene werfen die Türkisen der SPÖ zudem vor, die Kapazitäten in den BITZ zurückzufahren. „Die Verantwortung wird auf die Gemeinden abgewälzt, diese sollen die Testkapazitäten ausweiten“, meint Klubobmann Markus Ulram.

Die türkise Bundesregierung versuche jetzt dem Burgenland die Schuld unterzuschieben, entgegnete wiederum SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst.„Damit will man das Versagen bei der Impfstoffbeschaffung kaschieren“, so Fürst.

Christoph Miehl, Kronen Zeitung 

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