Steinbach-Chef:

„Mit Pool holt man sich Stück Urlaub nach Hause“

Schwimminseln in Form von Einhörnern und Engelsflügel sind im vierten Stock der Steinbach-Zentrale in Schwertberg aufgeblasen; Solarduschen sind aufgebaut; in den Regalen stehen Dosen mit Wasserpflege-Mittel, das die Firma im Mühlviertel herstellt - alles Produkte, die sehr gefragt sind.

Solarduschen und Sandfilteranlagen stellt Steinbach in China her, die Wasserpflege-Produkte dafür in Schwertberg, wo im 33 Meter hohen Lager Platz für 32.000 Paletten ist. In der Produktion wird auf einen einheitlichen Auftritt Wert gelegt: Maschinen und Roboter wurden alle in einem Petrol-Ton lackiert. Auch die Behälter und Deckel für die Schwimmbadchemie stellen die Mühlviertler selbst her. „Die Produktion läuft das ganze Jahr durch“, sagt Geschäftsführer Horst Lauß, der mittlerweile Chef von 300 Mitarbeitern ist.

Aktuell fließen 18 Millionen Euro in Erweiterung der Zentrale
Bei Steinbach stehen die Zeichen ganz klar auf Wachstum: In Schwertberg wird gerade die Zentrale um 18 Millionen Euro ausgebaut, in Niederösterreich sollen 100 Millionen Euro in den Bau eines neuen Werks fließen, die Zahl der Beschäftigten soll dann auf 600 wachsen.

Umsatz stieg im Vorjahr um 30 Prozent
„Das Thema Pool ist angekommen bei den Menschen“, sagt Lauß. Im Vorjahr sei die Nachfrage explodiert. Das schlug sich auch in den Zahlen nieder: Der Umsatz stieg 2020 um 30 Prozent auf 130 Millionen Euro. „Mit dem Pool holt man sich ein Stück Urlaub nach Hause - und das jeden Tag“, sagt Lauß. Auch das Nachrüsten von bestehenden Schwimmbädern steht hoch im Kurs.

Kunden in ganz Europa
Steinbach deckt nicht nur als Hersteller, sondern auch als Händler vieles ab. Abnehmer sind dabei oftmals Baumärkte. „In ganz Europa“, erzählt Lauß. Die Zukunft? „Wir sind offen für alles, es ist wichtig, flexibel zu sein.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Mittwoch, 14. April 2021
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