18.01.2021 19:02 |

Corona-Ausbruch

Experten: WHO und China haben zu langsam reagiert

Zu Beginn der Pandemie hätte es Potenzial für schnellere Antworten auf die Gesundheitskrise gegeben, lautet die Einschätzung internationaler Gutachter zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Besonders an der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und China wird dabei Kritik laut - ihnen wird fehlendes Tempo bei den ersten Reaktionen auf die Ausbreitung des Virus vorgeworfen.

In einem am Montag vorgelegten Bericht des von der WHO eingesetzten Unabhängigen Prüfungsausschusses, erklärten die Experten, dass die lokalen und nationalen Behörden in China bereits im Jänner 2020 „Öffentliche Gesundheitsmaßnahmen” energischer hätten umsetzen können

„Nicht klar”, warum Schritte nicht vorher erfolgten
Ebenso wird in dem Papier kritisiert, dass die WHO erst sehr spät eine Sitzung ihres Notfallkomitees einberufen habe - nämlich erst am 22. Jänner 2020. Zudem habe das Gremium erst eine Woche später den öffentlichen Gesundheitsnotstand und damit die höchste Alarmstufe ausgerufen. Es sei „nicht klar“, warum beide Schritte nicht früher erfolgten, heißt es in dem Bericht.

Die ersten Fälle des Coronavirus waren Ende 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan entdeckt worden. Die Pandemie breitete sich in der Folge mit großer Geschwindigkeit auf der gesamten Welt aus. Bislang starben weltweit mehr als zwei Millionen Menschen an dem Virus. Die WHO und China waren bereits wiederholt für ihre Reaktion zu Beginn der Pandemie kritisiert worden.

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