Die Tester kauften die losen oder in Netzen abgepackten Maroni bei sieben Grazer Supermärkten und drei Spezialgeschäften ein. Während ein Kilogramm auf Pestizide untersucht wurde, prüfte man bei einem zweiten Kilogramm die Qualität.
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln konnten in keiner einzigen Probe gefunden werden, aber die "Genusstauglichkeit ist wie die sprichwörtliche heiße Maroni", so Susanne Bauer, Leiterin der AK-Marktforschung am Samstag. Im Extremfall seien mehr als die Hälfte der Esskastanien durch Schädlinge oder Schimmel verdorben gewesen. Außerdem wurde deutlich, dass die teuerste Ware oder auch das Heimatprodukt im Gegensatz zu Importen aus Frankreich und Italien nicht unbedingt auch das qualitativ beste Nahrungsmittel sein muss.
AK rät zu Reklamation
Der Anteil der eingetrockneten Ware, die zwar nicht verdorben, aber nicht so gut schmeckt wie frische, lag zwischen 1,45 und 82,9 Prozent. Die Arbeiterkammer rät, zu reklamieren und kostenfreien Ersatz zu verlangen, wenn nach dem Kauf verdorbene Produkte festgestellt werden.
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