Von LH Stelzer

Änderung der Rechtslage bei Massentests gefordert

Der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) pocht in Sachen Massentests auf eine Änderung der Rechtslage: Denn derzeit dürfe die Gesundheitsbehörde nur nach einem positiven PCR-Test eine Absonderung aussprechen. 

Das würde in der Praxis bedeuten, dass nach Hunderten positiven Antigen-Tests noch Hunderte PCR-Tests durchgeführt werden müssten, so Stelzer. Hier müsse das Gesundheitsministerium dringend „rechtliche Verlässlichkeit“ schaffen.

Viele Fragen zu klären
Es sei klar, dass es sich um eine „Riesen-Aufgabe“ handle und noch „riesig viele Fragen zu klären“ seien, sagte Stelzer. Für die Abwicklung gebe es „keine Blaupause“. Aber die großflächige Testung sei ein Schritt, um einen dritten Lockdown abwenden zu können, hofft er. Man werde versuchen, mit Städte- und Gemeindebund - mit beiden soll es in den kommenden Tagen weitere Gespräche geben - und mit Freiwilligenorganisationen wie etwa der Feuerwehr das Ganze umzusetzen. Ein Antigentest dauere drei bis fünf Minuten - wenn man nur halb Oberösterreich testen wolle, brauche man „Hunderte Teststraßen und Mitarbeiter“, rechnete er vor.

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Donnerstag, 21. Jänner 2021
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