28.08.2020 15:49 |

Noch immer im Koma

Krankenhaus: Nawalnys Zustand „unverändert ernst“

Auch eine Woche nachdem der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny mutmaßlich vergiftet wurde, geht es dem Kreml-Kritiker nicht besser. Wie die Berliner Charité am Freitag berichtete, sei der Gesundheitszustand des 44-Jährigen „unverändert ernst“.

Nawalny liege weiterhin auf der Intensivstation im künstlichen Koma und werde maschinell beatmet, teilte die Universitätsklinik mit. „Akute Lebensgefahr“ bestehe nicht, „eventuelle Langzeitfolgen der schweren Vergiftung“ seien nach wie vor nicht absehbar. Insgesamt sei der Zustand „stabil“.

Tee auf Flughafen soll vergiftet gewesen sein
Nawalny wird seit dem vergangenen Samstag in der Charité behandelt, nachdem er zwei Tage zuvor auf einem Inlandsflug zusammengebrochen und zunächst in einem Krankenhaus im sibirischen Omsk behandelt worden war. Nawalnys Umfeld glaubt, dass er durch einen Tee vergiftet wurde, den er kurz vor dem Abflug getrunken hatte.

Auch die Berliner Ärzte gehen von einer Vergiftung durch eine „Substanz aus der Wirkstoffgruppe der Cholinesterase-Hemmer“ aus. Die Charité erklärte am Freitag, die Symptomatik der dadurch ausgelösten „Krise“ sei „rückläufig“.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).