26.08.2020 06:00 |

„Krone“-Interview

„Mann ohne Herz“ ist Ärzten „unendlich dankbar“

Dem „Mann ohne Herz“ geht es immer besser. So lautet der jüngste erfreuliche medizinische Befund aus dem Wiener AKH. Dort hatte ihn ein Ärzteteam statt des nicht mehr operierbaren eigenes Organs zwei Kreiselpumpen eingesetzt. Im „Krone“-Interview bedankt sich der Patient berührt bei seinen Medizinern ...

„Meine kleine Leonie wird noch sehr, sehr lange ihren Papa haben“, sagt Sascha K. im „Krone“-Interview zunächst leise. Kurz danach ist seine Stimme trotz des gravierenden, aber letztlich lebensrettenden Eingriffs kräftig. „Es geht jeden Tag bergauf mit mir“, freut sich der Familienvater, der mit seinen Ärzten aktuell für Medizin-Schlagzeilen sorgt.

Erstmals waren die Herzprobleme des Kärntners mit 18 bei der Bundesheer-Musterung entdeckt worden. Dann verschlechterte sich der Gesundheitszustand des jungen Mannes stetig. Heuer sank die Hoffnung auf Heilung dann auf null - bis zum sechsstündigen Eingriff vor vier Wochen am Wiener AKH, nach dem der Verkäufer aus Spittal an der Drau in Kärnten ganz ohne eigenes Herz lebt. Stattdessen arbeiten in seiner Brust zwei Abbott-Kreiselpumpen, die K. so lange am Leben halten werden, bis ein geeignetes Spenderorgan gefunden ist. Und wenn es noch Jahre dauert ...

Video: Patient überlebt ohne Herz

„Verdanke Spitzenmedizinern alles“
„Unser Patient wird bald nach Hause entlassen und darf dort auf die Transplantation warten“, so Universitätsprofessor Primarius Dr. Günther Laufer, der Leiter der Herzchirugie, sowie sein Operateur Dr. Daniel Zimpfer und die Intensivmedizinerin Dr. Edda Tschernko. Entsprechend „unendlich dankbar“ ist der 35-jährige Patient „seinen“ Lebensrettern: „Diesen Spitzenmedizinern verdanke ich alles. Das weiß auch meine achtjährige Leonie ...“

Mark Perry, Kronen Zeitung

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