11.08.2020 10:10 |

Lösung wird gesucht

Hochwasser schränkt Familie am Draugerinne ein

Familie Moritz erbte vor Jahren ein Einfamilienhaus direkt neben der Drauschleife in Aich bei Velden; der Traum vieler Familien. Doch aus dem idyllischen Leben am Fluss wird nichts. Immer wiederkehrende Hochwässer, Gestank verrottenden Schwemmgutes und nun auch noch eine „Biber-Plage“ sorgen für einen Albtraum. Jetzt wird endlich an einer Lösung gearbeitet.

„Zuerst das Hochwasser, jetzt die Hitze, der Gestank des Schwemmgutes und nun schauen auch noch Biber vorbei. Lebensqualität schaut anders aus“, beklagt Familie Moritz, die betroffenen Hausbesitzer.

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Zuerst das Hochwasser, die Hitze, der Gestank des Schwemmgutes und nun Biber. Lebensqualität schaut anders aus!

Familie Moritz, Hausbesitzer am Draufluss

Immer wieder wird das Leben am Land von Mutter Natur auf die Probe gestellt. Die Hausbesitzer haben seit Jahren mit Hochwasser zu kämpfen - leben sie doch nur wenige Meter vom Ufer der Drau entfernt, die unregelmäßig Wasser führt, weil das meiste über das Umleitungsgerinne nach dem Kraftwerk Rosegg fließt.

Treibgut sorgt für Gestank
Im Frühjahr gab es schon erste Bemühungen, das Gerinne auszubaggern, doch auf ihrer Seite des Flusses geschah bis dato nichts. Hier türmt sich das angetriebene Material, welches zu verwachsen beginnt, und unangenehmen Geruch verbreitet. Jetzt haben sich auch noch Biber dort angesiedelt. „Gott sei Dank sorgt unsere Schäferhündin Akima für Ordnung ums Haus“, so Roland Moritz.

Lösung wird gesucht
Die Gemeinde weiß Bescheid und versucht zu helfen. „Wir können als Gemeinde zwar intervenieren, aber nicht einfach einen Schutz errichten. Das muss über den Kraftwerksbetreiber Verbund geschehen. Bereits mehrmals haben wir darum gebeten, dass der Bach breiter gemacht wird - was im Frühling auch teilweise erledigt wurde“, kalmiert Veldens Vize Helmut Steiner. „Im Herbst planen wir ein Treffen mit dem Verbund, der Gemeinde und den Anrainern, um das weitere Vorgehen zu besprechen und eine Lösung zu finden.“

Hermann Sobe/Dorian Wiedergut

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