12.07.2020 12:33 |

Weiter Quarantäne

Kaiser bleibt im „Home-Office“

Coronamäßig herrscht in Kärnten jetzt etwas Aufregung! LH Peter Kaiser befindet sich in Quarantäne, auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair und ein Cluster mit über 100 möglicherweise Infizierten machen Sorgen. Bei Kaiser & Co. fielen erste Tests negativ aus, weitere Befunde müssen abgewartet werden.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser bleibt, ungeachtet von mittlerweile zwei negativen Coronatests – einer gleich am Freitag und ein weiterer am Samstag – , zur Sicherheit noch einige Tage in Quarantäne. Weitere Checks folgen.

Warum derart viele Abstriche? „Weil ich seit Mittwoch, dem Tag, an dem ich den Kontakt mit der infizierten Person hatte, auch viele Menschen getroffen habe.“ Kaiser leitete daher bereits gestern alle Besprechungen von seinem „Home-Office“ aus, auch die Sitzung des Regierungskollegiums am Dienstag wird der LH noch über Video mitverfolgen und ihr virtuell vorsitzen.

Engeren Kontakt mit dem Coronacluster um die infizierte Klagenfurterin hatte auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair. Trotz eines ersten negativen Tests muss jetzt auch er einige Zeit in Quarantäne bleiben.

Große Sorge um großen Cluster
Samstag tagte das Experten-Gremium des Landes mit Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber. Grund war die Clusterbildung um jene infizierte Klagenfurterin. Es wurden 120 Kontakte ausgeforscht. In dem Fall können sich alle Kontakte, auch jene der Kategorien 2 und 3, auf das Virus testen lassen. Samstag gab es überdies noch drei Neuinfektionen – einen in Villach-Land, Spittal und Klagenfurt.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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