22.06.2020 12:33 |

Trainingsstart 1. Juli

Ende der Leidenszeit im Fußball kommt immer näher

Endlich! Normalität für die Amateur- sowie Nachwuchsfußballer ist in Sicht. Kommende Woche gibt der ÖFB den Fahrplan bekannt. Sportminister Werner Kogler hat schon einmal ein normales Trainings- und Wettkampfszenario mit 1. Juli in den Raum gestellt. Aktuell gilt aber noch das Distanztraining. Aber gerade um Dauer der Vorbereitung ist Diskussion entbrannt.

„Das war ein Schock“, sagt mit Markus Waldl der Trainer von Regionalligist WSC Hertha. Denn nachdem die „Krone“ über den Plan berichtet hatte, dass es am 15. Juli wieder mit normalem Mannschaftstraining und am 22. August mit den Ligen im Unterhaus losgehen soll, entbrannte eine Debatte über die Länge der Vorbereitungszeit. „Das wäre viel zu kurz“, so Waldl. „Wir brauchen sicher acht Wochen“, sagt ASKÖ Leonding-Sektionsleiter Anton Reiter. Gestern preschte Sportminister Werner Kogler aber vor und kündigte sogar eine Normalisierung ab 1. Juli an. Mehr aber noch nicht, zuerst müssen noch Gespräche geführt werden. „Ich hoffe, dass das stimmt und jetzt schnell Klarheit geschaffen wird und nicht erneut nur herumgeeiert wird“, so Waldl.

Gefahr von Verletzungen
Zumal klar ist, dass unabhängig davon, ob am 1. oder 15. Juli gestartet wird, man nicht erneut Zeit verlieren darf. „Wir brauchen bis zu sechs Vorbereitungsspiele“, so Gurten-Sportchef Franz Reisegger. Nachsatz: „Man hat im Corona-Training gemerkt, dass die Spieler schon einiges verlernt haben!“ Verletzungen sind da vorprogrammiert. „Man muss bedenken, dass man zuerst ein Wettkampftraining braucht und dann erst die Testspiele machen kann. Sonst ruiniert man sich den Körper“, weiß Reiter.

Verband ist gerüstet für den Restart
Der OÖ-Verband hat schon betont, für den Start der Meisterschaften gerüstet zu sein. Am Dienstag werden die Klassen eingeteilt. Weil die letzte Saison annulliert wurde und es von der Regionalliga abwärts keine Auf- und Absteiger gibt, bleiben die Ligen 3 bis 7 gleich. Allerdings blieben eine Klubs auf der Strecke.

Eine OÖ-Liga weniger
Die zwölf 2. Klassen werden auf elf reduziert, weil sieben Vereine entweder den Spielbetrieb eingestellt haben oder künftig in Spielgemeinschaften agieren. Daher wird es die 2. Mitte-Ost nicht mehr geben, die Vereine auf die übrigen Klassen aufgeteilt. Wie in den letzten Jahren unvermeidlich, wird es geografische Härtefälle in der Ligen-Einteilung geben.

krone Sport
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