3000 Teilnehmer

Hitzige Debatten um Corona-Infizierte bei Demo

Über 500 Kommentare unter dem „Krone“-Bericht über eine mit dem Corona-Virus infizierte Demo-Teilnehmerin in Linz: Die Aufregung ist groß, nicht nur online. Gelassen zeigt sich aber die prominenteste Teilnehmerin, die oberösterreichische SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer: „Ich fühle mich nicht so gefährdet, werde keinen Test machen.“

Zwei Stunden lang war die junge Linzerin am 6. Juni auf der „Black Lives Matter“-Demo. Dass sie da schon infiziert bzw., nach anderen Angaben, womöglich schon leicht krank war, darauf ist die Gesundheitsbehörde der Stadt beim Contact Tracing aufgrund eines anderen Infektionsfalls gekommen. „Daher konnten wir dann am Freitagabend den Hinweis geben, dass man aufpassen muss, wenn man dort war, und dass man sich jetzt wirklich beobachten soll“, wie neue Linzer Magistratsdirektorin Ulrike Huemer  sagt.

3000 Teilnehmer
Fotos und Videos belegen, dass auf der Demo mit geschätzt 3000 Teilnehmern zwar weit verbreitet Mund-Nasen-Schutz getragen wurde, der Ein-Meter-Abstand aber oftmals nicht eingehalten wurde. Das sah auch Polizei-Oberst Heinz Felbermayr in einem Interview vor Ort so: „Naja, das ist bei dieser Menge von Teilnehmern schwierig. Der ,Elefant‘ ist zum Teil sehr klein gewesen.“ Da habe man beide Augen zudrücken müssen.

„Mach mir keine Sorgen“
SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer war auch kurz auf der Demo. „Also ich mache mir gar keine Sorgen, weder für mich persönlich noch für andere Leute. Die Veranstaltung war im Freien, so viel ich weiß, hat die Infizierte einen Mundschutz getragen“, sagt sie. Man habe auch Distanz gehalten. Gesundheitsreferntin Christina Haberlander (ÖVP) habe ihr einen Test angeboten, den sie aber nicht mache.

 OÖ-Krone
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Dienstag, 07. Juli 2020
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