28.08.2004 17:40 |

Es ist vollbracht

Hagara/Steinacher wieder Olympiasieger!

In einer vor allem zu Beginn hochdramatischen letzten Wettfahrt sicherten sich die österreichischen Olympiasieger von Sydney abermals die Goldmedaille bei den Tornado-Seglern. Mehr noch: sie ließen erst gar keine Rechnereien aufkommen und gewannen auch Wettfahrt Nummer 11! Damit konnten Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher ihren Olympiasieg von Sydney erfolgreich wiederholen und unser zweites Gold bei diesen Olympischen Spielen holen!
Vor dem Start war noch viel herumgerechnet worden:Platz 1 bis 3 in der letzten Wettfahrt bedeutete auf jeden FallGold, durch das schlechtere Streichresultat gegenüber denhärtesten Konkurrenten, den Amerikanern Lovel/Ogeltree, hättejedes Resultat hinter dem Podest für Rechenspiele gesorgt.
 
Dramatischer Beginn
Die Österreicher starteten relativ verhalten,während vorne die Griechen, Schweden und Portugiesen (allesamtirrelevant für die Gesamtwertung) davon stürmten. Beider 1. Boje wendete Österreich auf Rang 7, die Amerikanerauf Platz 12. Dann starteten die Österreicher aber eine unheimlicheAufholjagd: bei Boje 2 lag man bereits auf Platz 5, diesen Platzhielt man auch bei der 3. Boje. Währenddessen wurde der Vorsprungauf die Amerikaner sukzessive vergrößert.
 
Einsames Rennen an der Spitze
Bei Boje 4 hatten die Österreicher plötzlichdie zuvor noch meilenweit führenden Griechen eingeholt undlag auf Platz 2. Bei Boje 5 war man schon mit Respektabstand aufPlatz 1 und dieser Platz wurde bis ins Ziel nicht mehr abgegeben.Mit einer Minute Rückstand kam der französische Tornadoins Ziel. Die amerikanischen Rivalen der Österreicher kamenmit minutengroßem Rückstand ins Ziel.
 
Wie groß der Erfolg tatsächlich ist,zeigt auch die Statistik: noch nie zuvor ist es Tornadoseglerngelungen, ihren Olympiasieg zu verteidigen...
 
Weitere Österreicher am heutigen Tag
Im Ringen waren die ÖsterreicherCikel und Valach am Start. Während für Radovan Valachbereits in der Vorrunde Schluss war, hat sich der gebürtigeSlowake Lubos Cikel zunächst die Semifinalchance gewahrt.Mit einem starken Finish besiegte Cikel den usbekischen FavoritenDamir Zakartdinow mit 3:1. Allerdings verlor Cikel seinen letztenVorrundenkampf gegen den Japaner Kenji Inoue ganz glatt mit 0:10und schied damit ebenfalls aus.
 
Bei den Mountainbikern war fürdie österreichischen Starter Soukup und Weiss erwartungsgemäßnichts zu holen.
Freitag, 18. Juni 2021
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